Berichte aus dem Gemeindeleben

Am 12. September fand an St. Joachim ein Begegnungsfest statt. Kooperationspartner waren der Caritasverband Düren-Jülich, IN VIA, Bahnhofsmission, die GdGs St Franziskus und St. Lukas und das Sozialamt Düren. Unterstützt wurde die Aktion durch den Katholikenrat für die Region Düren, Medical Service, Foodsharing sowie das Büro der Regionen. Mit dabei war auch „der schnelle Emil“ vom spielpädagogischen Dienst. Eingeladen waren zudem Vertreter/*innen der Stadt.

Die Idee dahinter: Einen Sonntagsbrunch für und mit von Obdachlosigkeit und Armut betroffenen Menschen auf dem Gelände der St. Joachimskirche zu gestalten. Die St. Joachimskirche ist nicht nur symbolisch ein guter Ort, um die Bedeutung gemeinsamen diakonischen Handelns von Kirche und Wohlfahrtsverbänden zu unterstreichen; sie liegt in fußläufiger Nähe zum Bahnhof und ist für von Obdachlosigkeit betroffene Menschen, die sich bevorzugt rund um den Bahnhof aufhalten, gut erreichbar. Die Initiatoren und Initiatorinnen wollten zeigen, dass es gerade in schwierigen Lebenssituationen wichtig ist, Anlässe zu schaffen, bei denen man gemeinsam das Leben feiern kann! Leichtigkeit trotz Schwere.
Der Besuch von Bürgermeister Frank Peter Ullrich sowie des Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan machten deutlich, dass die Anliegen der Menschen und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Düren Nord ein verbindendes Anliegen aller engagierten Menschen in der Stadt ist.

Für das leibliche Wohl sorgten „Café Lichtblick“ sowie zahlreiche Spenden leckerer Salate und Snacks. Die Latinoband SinFronteras begleitete das Fest musikalisch und ließ den einen oder anderen Fuß schwungvoll wippen. Zwischendurch öffnete der Kleiderladen „Joachims Anziehpunkt“ seine Türen, und durch das Engagement einer jungen Friseurin konnten zahlreiche neue Haarschnitte bewundert werden. Spirituelle Impulse luden ein, den eigenen Gedanken nachzugehen und sich auf die Grundlagen unseres Handels – unseren Glauben – zu besinnen.

Alles in Allem war es ein sehr gelungenes Fest. Es zeigte, dass „Hand-in-Hand“ agieren prima funktionieren kann und gab schon mal einen Ausblick auf zukünftige Aktionen.
St. Joachim ist ein guter Ort zum Feiern!

Für das Vorbereitungsteam
Dorothee Wakefield, Gemeindereferentin in der GdG St. Franziskus

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Fronleichnam in St. Peter Birkesdorf
Geplant war eigentlich, auf Vorschlag der Schützenbruderschaft St. Petrus, die Hl. Messe zu Fronleichnam draußen auf dem Schulhof der Grundschule zu feiern. Diese musste dann aber leider wegen der Witterung kurzfristig in die Kirche verlegt werden.
Pfarrer Glasmacher feierte mit acht Messdienern und u.a. einer großen Zahl von Schützen mit uns eine bewegende Festmesse. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Orgelspiel und festlichem Sologesang unseres Organisten Frank Grobusch.
In seiner Predigt ging Pfarrer Glasmacher auf die Entstehung und Bedeutung des Fronleichnamsfestes, der Feier des allerheiligsten Sakramentes des Leibes und Blutes Jesu Christi ein, mit dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. So entstand es durch die Vision der heiligen Juliana von Lüttich, einer Augustinerchorfrau im Jahre 1209. Das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie wurde erstmals 1247 im Bistum Lüttich gefeiert und 1264 von Papst Urban IV. zum Fest der Gesamtkirche erhoben. 1279 ging erstmalig eine Prozession in Köln.
Außerdem sei das Allerheiligste das Zentrum der Messfeier und es geht im Wesentlichen um die tiefe Beziehung zu Jesus Christus, um eine Begegnung mit ihm. Dies kommt auch in dem Liedtext „Tantum ergo sacramentum“, der von Thomas von Aquin (1224-1274) geschrieben wurde, und der vor dem sakramentalen Segen gesungen wird, zum Ausdruck.
Pfarrer Glasmacher dankte allen Mitwirkenden, so der Küsterin, dem Organisten, den Schützen, den Messdienern sowie den Ordnungskräften, die immer wieder im Einsatz sind.

 

Maigesellschaft Birkesdorf stellt Maibaum an der Kirche auf

MAibaum

Damit das Maibrauchtum in diesem Jahr nicht ganz ausfällt, beschloss die „Maigesellschaft Birkesdorf 1985“ einen Maibaum an der Kirche aufzustellen. Gesagt – getan.

Mit einer Abordnung wurde coronakonform der mittelgroße Maibaum am 30.04. vor der Kirche angebracht und weitere kleine zur Dekoration um die Kirche verteilt. Dies ergab ein buntes Bild. Am Sonntag, den 2.05. kam dann eine Abordnung der Maigesellschaft mit ihrem 1. Vorsitzenden Fabian Schnitzler und ihrem Maikönig Fabio Müthrath in die Messe um 18.30 Uhr, die von Pfarrer James Viktor gehalten wurde. Im Anschluss an die Messe wurde der Maibaum dann noch von Pfarrer Glasmacher eingesegnet.

Ein herzliches Dankeschön an die Maigesellschaft für diese schöne Idee.

 


Eröffnung der Maiandachten an der Grotte im Merkener Park

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Am 08.Mai 1911 fand in Deutschland der 1. Frauentag statt. Aus diesem Anlass gründete sich auch in Birkesdorf eine Frauengemeinschaft im „Verein christlicher Mütter“. Aus dieser Gründerzeit stammt auch die Fahne, die in der Kirche St. Peter zu sehen ist. Im Laufe der Jahre änderte sich der Name vom Mütterverein in Frauen- und Mütterverein bis zur Frauengemeinschaft der 70er Jahre. Bis heute hat sich viel getan.

Die Frauen sind nach wie vor noch eine tragende Säule der Kirche. Auch wenn sich der Aktionsbereich verändert hat, so ist aber immer noch der Gemeinschaftssinn und die Solidarität untereinander das Markenzeichen dieser Vereinigung. In diesem Jubiläumsjahr haben wieder einen Grund zum Feiern, unter Corona leider anders als geplant. Trotzdem richten wir den Blick positiv in die weitere Zukunft.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei allen Mitgliedern für ihre langjährige Treue bedanken. Ein ganz besonderer Dank geht an die Gruppe der Helferinnen, die durch ihren Einsatz maßgeblich am Bestehen des Vereins beitragen. Ich wünsche der Frauengemeinschaft weiterhin Gottes Segen und alles Gute für die Zukunft.

Inge Jörres