Berichte aus dem Gemeindeleben

 

Vielleicht ist Ihnen in der letzten Zeit der wesentlich angenehmere Klang unserer Glocken aufgefallen?

Bei der letzten Wartung Ende Juni wurden die drei Glocken nämlich neu intoniert (feinjustiert). Der Monteur Markus Mockel der Firma HEW, der neuerdings für unsere GdG zuständig ist hat dies auf Anregung unseres Organisten Frank Grobusch durchgeführt.

Leider klang das Geläute bisher immer sehr hart, unausgeglichen und je nach Standort des Hörers sogar ohrenbetäubend blechern. Besonders in unmittelbarer Nähe der Kirche war es kaum möglich, während des Läutens eine Unterhaltung zu führen.

Grund dafür sind im Wesentlichen die beiden Gussstahlglocken (Brigida, Ton f´ und Maria, Ton b´) aus dem Jahre 1956 in Verbindung mit den offenen Schallfenstern der ohnehin nicht allzu hoch gelegenen Glockenstube. In der Vergangenheit wurden Glocken grundsätzlich mit einem einheitlichen Läutewinkel geläutet, der als Standard galt, jedoch teils extrem harte Klöppelanschläge zur Folge hatte. Diese Läutewinkel wurden jetzt um wenige Grad reduziert, was einen deutlich wärmeren, weicheren Klang zur Folge hat. Auch sind die beiden Glocken etwas leiser geworden, was sich ebenfalls sehr angenehm auswirkt!

Historische Glocke hat nun eine deutliche Stimme!

Zum Geläute gehört außer den beiden Stahlglocken noch eine kleine campanologische Kostbarkeit: Die historische Petrusglocke des Jülicher Gießers Johannes Bourlet aus dem Jahre 1674 (!). Sie ist die mittlere der drei Glocken mit dem Ton g´ und wiegt 550 kg. Im Zusammenklang mit den Stahlglocken wurde die Petrusglocke mit ihrem charakteristischen Barockklangbild leider regelrecht übertönt. Nach den erfolgten Intonationsarbeiten ist sie nun völlig gleichberechtigt zwischen diesen herauszuhören!

Das größte Problem war jedoch die Tatsache, dass die kleine Stahlglocke und die historische Glocke bisher immer im selben Takt geläutet haben. Die ist darauf zurückzuführen, dass Stahlglocken im Vergleich zu Bronzeglocken immer deutlich größer ausfallen. Somit haben wir in Merken zwei Glocken gleicher Größe. Durch die Reduzierung des Läutewinkels ist die kleine Stahlglocke nun ein wenig schneller geworden. Die Bronzeglocke wird seither etwas höher gezogen, was sie etwas langsamer und klanglich präsenter macht.

Heute werden Gussstahlglocken – anders als noch vor 20 Jahren - übrigens mehr und mehr wertgeschätzt, da man ihre klanglichen Qualitäten erkannt hat, die durch Maßnahmen wie in Merken erzielt werden können.

Das Merkener Geläute hat durch die Maßnahmen sehr gewonnen und klingt heute wesentlich harmonischer als jemals vorher! Der neuen Steuerungstechnik sei Dank!

historische Bourlet Glocke Web

kleine Gussstahlglocke MariaWeb

UhrschlaghammerWeb

 

Maigesellschaft Birkesdorf stellt Maibaum an der Kirche auf

MAibaum

Damit das Maibrauchtum in diesem Jahr nicht ganz ausfällt, beschloss die „Maigesellschaft Birkesdorf 1985“ einen Maibaum an der Kirche aufzustellen. Gesagt – getan.

Mit einer Abordnung wurde coronakonform der mittelgroße Maibaum am 30.04. vor der Kirche angebracht und weitere kleine zur Dekoration um die Kirche verteilt. Dies ergab ein buntes Bild. Am Sonntag, den 2.05. kam dann eine Abordnung der Maigesellschaft mit ihrem 1. Vorsitzenden Fabian Schnitzler und ihrem Maikönig Fabio Müthrath in die Messe um 18.30 Uhr, die von Pfarrer James Viktor gehalten wurde. Im Anschluss an die Messe wurde der Maibaum dann noch von Pfarrer Glasmacher eingesegnet.

Ein herzliches Dankeschön an die Maigesellschaft für diese schöne Idee.

 


Eröffnung der Maiandachten an der Grotte im Merkener Park

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Die Sternsingeraktion ist in Merken beendet, das Geld gezählt und die 11 Sternsinger haben schon ein Dankeschön-Geschenk für ihren Einsatz erhalten.

In diesem Jahr war viel Kreativität und Improvisationstalent gefragt. Umso mehr freuen wir uns über das tolle Ergebnis und sagen allen, die  mit von Haus zu Haus gezogen sind und  den Segen in allen Briefkästen hinterlassen oder auf die Gehwege geschrieben haben ein herzliches Dankeschön.

Sternsinger Merken Ergebnis 

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