Berichte

Vielen DANK an die Kommunionkinder 2023

Die Erstkommunionkinder haben für gute Zwecke gesammelt:

Insgesamt sind 1232,95 € zusammengekommen! Diese Summe wird je zur Hälfte an das

- Bonifatiuswerk (www.bonifatiuswerk.de) und an die - Aktion Running for Kids Peter Borsdorff

überwiesen.

Allen Kommunionkindern: Herzlichen Dank!

Rückblick auf die Firmung in St. Joachim

Am 29. Mai 2023 war es wieder soweit: Weihbischof Karl Borsch hat 19 Jugendlichen aus der GdG St. Franziskus, 12 Jugendlichen aus der GdG St. Elisabeth, einer Jugendlichen aus Kreuzau und 5 Erwachsenen aus Düren und Umgebung das Sakrament der Firmung ge- spendet.

Seit Ende Oktober letzten Jahres hatten sich die Jugendlichen der beiden GdGs auf den Empfang der Firmung vorbereitet, in Gruppen in ihrer GdG und in einigen gemeinsamen Treffen, an denen z.T. auch die Firmlinge der GdG St. Lukas teilge- nommen haben. Die separate Vorbereitung von 4 Erwachsenen erfolgte ebenso in unserer GdG. Der Höhepunkt war dann die festliche Firmmesse am Pfingstmontag.

Die Planung für die Firmvorbereitung 2024 hat schon begonnen. Näheres erfahren Sie nach den Sommerferien. Wie immer sind dann auch Erwachsene, die Interesse an der Firmung haben, herzlich willkommen!

Kontakt: Maria Buttermann, Tel. 9201917, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fronleichnam in Arnoldsweiler – Rückblick und Dank

Im vergangenen Monat konnten wir in Arnoldsweiler das Fronleichnamsfest begehen. Unser "Dom der Dürener Lande" war so gut gefüllt wie schon lange nicht mehr. Petrus war auch gnädig mit uns, bei strahlendem Sonnenschein konnten wir durch Arnoldsweiler ziehen. Wir vom Pfarreirat waren positiv überrascht, wie viele anschließend noch den Weg zur Begegnung an der Arnolduskapelle gefunden haben.
Wir möchten auf diesem Wege Allen herzlich danken, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ohne die vielen helfenden Hände wäre die Durchführung nicht möglich gewesen.
Unser Dank geht an:

  • Alle involvierten Hauptamtler
  • Familie Schleker und die kfd-Arnoldsweiler für die Gestaltung der beiden Segensstationen
  • den Löschzug Arnoldsweiler und Herrn Bendel für die Sicherung der Prozession
  • die Schützenbruderschaften, besonders an die vier Arnoldsweiler Schützen, die den Himmel getragen haben
  • den Kirchenchor und das Blasorchester
  • die Lektorinnen, Vorbeterinnen und Kommunionhelfer
  • die Messdienerinnen und Messdiener
  • die Kommunionkinder und
  • den Pfarreirat Arnoldsweiler

Danken möchten wir auch Allen, die so kräftig mitgesungen und gebetet haben und denen, die Ihre Häuser so schön geschmückt haben. Ein herzliches Dankeschön geht nach Jülich an Pfr. James Victor, der so kurzfristig für unseren erkrankten Pastor Norbert Glasmacher eingesprungen ist.
Für den Pfarreirat
Kilian Inden

  • Bauernhof
  • Blasorchester
  • FronlAltar
  • FronlBeisammensein
  • FronlFahnenKirche
  • FronlHausaltar
  • FronlHimmel
  • FronlKirche1
  • FronlPfrJames
  • FronlProzession
  • FronlProzession2
  • FronlTeam
  • FronlvorKirche1
  • Hausaltar
  • Himmel
  • Himmelspfeil
  • Himmelspfeil1
  • KirchePfrJames
  • Prozession2
  • WegKirche
  • Weihrauch

Ausflug der Messdiener Mariaweiler

Die Messdiener aus Mariaweiler waren im März 2023 gemeinsam Lasertag spielen. Wir freuen uns, dass wir mit 18 Personen und somit einem Großteil unserer Messdiener unterwegs sein konnten. Nach der gemeinsamen Anreise mit dem Bus haben wir beim Spielen alles gegeben und sind am späten Nachmittag müde, aber dennoch fröhlich wieder in Mariaweiler angekommen.  

Foto Messdiener Lasertag

 

FOLGE 2: DaGlockenturm2s Glockenläuten am Donnerstagabend…

...hat eine lange Tradition und wurde im Jahre 1933 vom Kölner Erzbischof Kardinal Schulte für das ganze damalige Erzbistum wieder eingeführt. Der Volksmund nannte es das „Angstläuten“, da es die Gläubigen erinnern sollte an die Todesangst, die Christus am Ölberg erleiden musste.

Leider war es in den letzten Jahrzehnten aber mehr und mehr aus der Läutepraxis der Kirchen verschwunden, weil es den Verantwortlichen als zu „unmodern“ galt. Doch dieses Läuten erinnert uns an ein Urgefühl der Menschen, die Angst. In der Nacht des Gründonnerstags litt ein Mann quälende Todesangst. Und das, obwohl er ganz genau wusste, dass doch am Ende alles gut werden würde.

Wieso litt er diese Todesangst, die ihn Blut und Wasser schwitzen ließ?! Konnte er doch sogar mit göttlicher Gewissheit voraussehen, das am Ende alles gut werden würde! Sonst hätte das alles doch überhaupt keinen Sinn gehabt und wir würden heute, nach 2000 Jahren, nicht immer noch darüber sprechen.Jesus war Gott und Mensch zugleich, und obschon das Göttliche in ihm den guten Ausgang des ganzen Dramas schon längst gekannt hatte, fürchtete der Mensch in ihm das bevorstehende Leid, ohne das es nun einmal keine Auferstehung geben kann.

Stellvertretend für alle Glocken, die donnerstags um 20 Uhr in unseren Kirchen das „Angstläuten“ ausführen, soll hier jetzt einmal die alte Marienglocke der Echtzer Kirche zu uns sprechen:

Bildschirmfoto 2023 03 18 um 14.16.47„Seit nunmehr 400 Jahren hänge ich, eure alte Echtzer Marienglocke, nun schon im Turm von St. Michael und habe in dieser Zeit mit meinem Läuten sehr viel Leid, Elend, Trauer und Angst begleitet. In den letzten Kriegsmonaten des Zweiten Weltkriegs hing ich ganz allein in den Ruinen des einst so mächtigen Kirchturms und erhielt in dieser Zeit viele tiefsitzende, bleibende Wunden. Mein Klang ist seither nicht mehr derselbe. 
An jedem Donnerstagabend ertöne ich also und möchte euch mit meinem meditativen, leidgeprüften Klang an das Leid in der Welt erinnern. Denkt, wenn ihr mich läuten hört, vielleicht einmal an all die Angst, die so viele Menschen tagtäglich erdulden müssen, vielleicht sogar direkt um euch herum. Denkt ruhig auch an eure eigenen Ängste und alles Unangenehme.
Verzweifelt aber nicht und vergesst nie, dass am Ende alles gut werden wird. Dafür gibt es sogar eine göttliche Zusage!
Möge Gott euch segnen, gerade in eurem Leid und euren Prüfungen. Immer wieder neu, so wie ich auch immer wieder neu ertöne! ...an jedem Donnerstagabend.“

Die Glocke stammt aus dem Jahre 1662 und wurde von dem damals in unserer Region aktiven Glockengießer Franz von Trier aus der gleichnamigen Gießerfamilie (s.u.) gegossen. Ihr Ton ist e´ und sie ist heute die zweitgrößte im 4-stimmigen Hauptgeläute. Sie hat einen Durchmesser von etwa 1,20 m und wiegt etwa 1200 kg. Geweiht ist sie Jesus und Maria.

Interessant ist noch, dass sie im Jahre 1927 als mittlere von 5 Glocken in das Hauptgeläute integriert wurde. Demnach hat man sich bzgl. der Maße, Töne und Gewichte der neuen Glocken an dieser alten orientieren müssen. Die größte Glocke im Hauptgeläute damals hatte übrigens den tiefen Ton h° und wog stattliche 3.300 kg! Im Vergleich ist der "Joachim" in Norddüren mit gerade einmal 2.700 kg bei gleichem Ton fast schon ein Leichtgewicht!                

(Frank Grobusch)

 

 

 

 

 

 

 

 

GdG Logo CMYKUnser GdG-Logo

Die Farben unserer GdG oder: Warum ist das „T“ braun?

Im Zentrum unseres Logo steht ein Tau. Das Tau ist ein Buchstabe im griechischen bzw. der letzte Buchstabe im hebräischen Alphabet. Das Tau Kreuz kann auch als Stamm, als Baum des Lebens gesehen werden, wie er im ersten und dann wieder im letzten Buch der Heiligen Schrift auftaucht. In der Geheimen Offenbarung des Johannes wird der Lebensbaum als ein eucharistisches Motiv auf Christus hin bezogen. 

Gleichsam dürfen wir den Lebensbaum hier auch als ein Symbol der Schöpfung verstehen, wie sie im Sonnengesang des Hl. Franziskus beschrieben wird, zumal die grünen Bögen über dem Tau wie das üppige Laub der Bäume anmuten könnten. 

Die Farbe Braun ist sowohl die Farbe der franziskanischen Kutte als auch ein Zeichen der Armut, ganz im Sinne des Ordensgründers und unseres Patrons. 

Der blaue und der grüne Streifen unter dem Tau stehen für die Rur, das geographisch verbindende Element der verschiedenen Gemeinden innerhalb der GdG, sowie für die teils ländlich geprägte Struktur unserer Gemeinden. 

Das Tau hat bereits im Alten Testament eine besondere Bedeutung als Zeichen der Glaubenstreue und wird oft mit dem auf die Stirn der Gläubigen gezeichneten Siegel in der Geheimen Offenbarung des Johannes in Verbindung gebracht. In Ägypten wurde das Tau schon früh als christliches Kreuzsymbol bei den Kopten verwandt, und der heilige Mönchsvater Antonius (+365) wurde mit einem Mönchsstab in dieser Form dargestellt. Papst Innozenz III. sprach bei der Eröffnung des IV. Laterankonzils (1215) vom Tau als einem Zeichen der Buße. (1) Der Hl. Franziskus hat sich dieses Tau Kreuz erwählt als Segenszeichen sowie als Zeichen der Demut und der Erlösung. Er selbst hat mit diesem Kreuzsymbol unterschrieben, und so wurde es früh zum Symbol des Franziskanerordens. 

Nachdem der Heilige Franziskus seit Januar 2017 Namenspatron unserer Gemeinschaft der Gemeinden Düren-Nord ist und unser Bischof Dr. Dieser diese Namensgebung bestätigt hat, wurde ein neues Logo gesucht, welches das Patronat ein wenig veranschaulicht. Das Resultat ist hier zu sehen und wurde so vom GdG Rat einstimmig angenommen.   

Seit einiger Zeit sind das Grün und das Blau unseres Logos ganz bewusst auch Grundfarben in unserem Pfarrbrief und werden vor allem in den Überschriften genutzt.

(Bear.: G. Funk)

 

 

 

Anlässlich der Einweihung von „Joachims Nähcafe´“ im Oktober letzten Jahres äußerte sich Bürgermeister Frank-Peter Ullrich folgendermaßen: 

„Zuerst Joachims Anziehpunkt, dann Joachims Lädchen und jetzt auch Joachims Nähcafé – da habe ich mich gefragt: Wer ist eigentlich dieser Joachim? Auf jeden Fall ist diese Familie ganz schön gewachsen.“

Ein passendes Bild, wie ich finde. Von einem Familienmitglied möchte ich etwas ausführlicher berichten:

JoachimsLädchenLogo

Im April 2022 haben wir im Pfarrheim von St. Joachim mit der kostenlosen Lebensmittelausgabe an bedürftige Menschen begonnen. Unsere Aktion findet regen Zuspruch. Zurzeit begrüßen wir ca. 70 Besucher*innen, die für etwa 200 im Haushalt lebende Personen etwas für ihren Bedarf aussuchen, Tendenz steigend. Die große Nachfrage zeigt, dass unsere Idee, einmal monatlich eine solche Ausgabe zu organisieren ein hilfreiches Angebot ist. 

Ein Team von acht, ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter*innen ist regelmäßig vor Ort und sorgt für eine freundliche, zugewandte Atmosphäre. 

In Joachims Lädchen treffen wir ganz unterschiedliche Menschen mit jeweils eigenen Geschichten. 

Daruntern sind viele geflüchtete Menschen aus der Ukraine – Mütter und ihre Kinder, Jugendliche, große Familien und alte Menschen. Zu uns kommen auch alleinstehende Rentner und Rentnerinnen, deren kleine Rente vorne und hinten nicht reicht, und die nicht wissen, wie sie bei den gestiegenen Preisen das alles noch bezahlen sollen. Strom, Heizkosten, Lebensmittel – so vieles ist teurer geworden. Das betrifft natürlich auch kinderreiche Familien, denen wir mit unserem Angebot zumindest ein wenig Entlastung verschaffen können. Uns ist bewusst, dass dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Doch möchten wir vor allem eins zum Ausdruck bringen: 

„Du bist hier willkommen!“  

 

Joachims Lädchen

Zitate von Besuchern:

 „Gut, dass ihr da seid!“

 „Es hilft uns schon – 

mit vier Kindern wissen wir manchmal nicht, wie wir über die Runden kommen sollen.“ 

„Ist das von der Kirche? 

Finde ich gut, dass die katholische Kirche das hier macht.“

Katastrophe 3

 

Kartenabgabe

 

„Eigentlich hätten wir schon in den vergangenen Jahren zur Tafel gehen können – es war immer so knapp, und auf vieles haben wir verzichtet. Aber mein Mann wollte das nicht. Jetzt, wo mein Mann nicht mehr da ist, habe ich mir ein Herz gefasst und bin hergekommen.“

Warenkorb 1 2

 

Zusammen mit „Joachims Anziehpunkt“, „Joachims Näh- und Erzählcafé“ und „Joachims Lädchen“ möchten wir im Herzen von Düren-Nord einen (weiteren) Ort schaffen, indem die Menschen sich willkommen fühlen, Begegnungen möglich sind und unterschiedliche Bedürfnisse Platz haben.   Wir beraten auch gerne, wenn es erwünscht ist. 

Unser Dank

Joachims Lädchen finanziert sich über Spenden. Deshalb freuen wir uns über jede Unterstützung, die wir erfahren haben, sei es durch Lebensmittel- oder Geldspenden oder in Form von tatkräftiger Mitarbeit. Z.B. sind die Weckchen, die zum  St. Martinsfest  im Lädchen verteilt wurden, komplett von Gemeindemitgliedern bezahlt worden. Die kfd Echtz und Birkesdorf, die St. Joachims Schützen, die Dürener Schatztruhe sowie private Spenden und der Erlös der Arnolduswoche haben zur Sicherung unseres Angebots beigetragen. Und immer wieder wurden Taschen und Kisten mit Lebensmitteln ins Pfarrheim von St. Joachim gebracht. 

Das ist einfach großartig! 

Dafür möchten wir 

von Herzen DANKE sagen! 

Danken möchten wir auch der Firma EDEKA Anja Mülln, die uns als zuverlässige Kooperationspartnerin mit stark rabattierten Waren versorgt. 

 

Unsere Bitte

Selbstverständlich haben sich die Pfarre St. Joachim und St. Peter und auch Joachims Anziehpunkt an der Finanzierung beteiligt. Um das Angebot langfristig zu sichern, benötigen wir allerdings weitere finanzielle Hilfen. Der monatliche Bedarf liegt z. Zt. bei ca. 1000 €. Möchten Sie uns ebenfalls unterstützen? 

Vielleicht durch eine Patenschaft oder eine einmalige Spende – jeder Euro hilft! 

Sprechen Sie uns gerne an. Wir freuen uns!

Kontakt: Dorothee Wakefield, Gemeindereferentin, Tel.: 0151- 57459810

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Gottesdienst am 4. Fastensonntag:

Am 18.03. um 17 Uhr in St. Joachim und am 19.03. um 11 Uhr  in St. Peter Birkesdorf  werden wir die Heilige Messe zu diesem Thema gestalten. 

Die Kollekte in den Gottesdiensten ist für die Lebensmittelausgabe bestimmt. 

Glockenturm2FOLGE 1: Neue Glockensteuerung erlaubt ungeahnte Möglichkeiten

In der Sakristei der Birkesdorfer Kirche St. Peter wurde Anfang Februar ein neuer Läutecomputer installiert, der das in die Jahre gekommene, störanfällige, vorhandene Gerät ersetzt.

Aufgabe dieses Computers ist zunächst die funkgenaue Steuerung der Turmuhr (Zifferblätter), der Uhrschläge und des Glockenläutens.

Das majestätische Birkesdorfer Geläute besteht aus 5 großen Glocken und wurde im Jahre 1979 von der Eifeler Glockengießerei Mark in Brockscheid bei Daun gegossen, nachdem etwa 10 Jahre vorher ein Neubau des Kirchturms erfolgt war. Damals hat man keine Kosten und Mühen gescheut und alle Glocken (!) mit sog. Schlagwerken ausgestattet. Dies sind große Hämmer, die über starke Elektromagneten gesteuert werden und u.a. die Uhrschläge ausführen. Die Tatsache, dass in Birkesdorf alle Glocken ein Schlagwerk haben, ist eine Besonderheit, die es seither ermöglicht hat, zu jeder vollen Stunde das „Salve Regina“ ertönen zu lassen.

Leider war dieses „Salve Regina“ bisher die einzig mögliche Melodie…

Zurzeit sind wir dabei, weitere Melodien herauszufinden, die mit den vorhandenen Tönen des Geläutes spielbar sind. Einige ertönen bereits regelmäßig vom Turm, darunter 

Wachet auf, ruft uns die Stimme!      (um 7 Uhr) 

O Du hochheilig Kreuze                    (in der Fastenzeit)

Sagt an, wer ist doch diese               (um 12 Uhr und um 18 Uhr)

Christ ist erstanden                          (in der Osterzeit)

 

Über Weihnachten haben wir uns übrigens bisher noch keine Gedanken gemacht…

Bei all den Melodien handelt es sich jedoch nur um den jeweiligen Anfang eines Liedes, da man mit 5 Tönen nun mal stark eingeschränkt ist. Um komplette Melodien spielen zu können, müsste man über ein echtes Glockenspiel mit viel mehr Tönen (wie z.B. in Echtz oder in der Annakirche) verfügen.

Zusätzlich sind die Schlaghämmer übrigens nun auch manuell über eine Art Tastatur von der Sakristei aus spielbar, so dass wir nun endlich alle Möglichkeiten ausschöpfen konnten!

 

(Frank Grobusch)

AufEinWort2Sr. Christa Maria Plum„Positives vermitteln und miteinander reden“

In unserer Reihe „Auf ein Wort“ stellen wir engagierte Menschen, ihre Aufgaben und Projekte vor. 
Joachim Krampe ist seit 2011 Diakon in unserer GdG. Er ist verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und stolzer Großvater. Aus Schlich stammend wohnt er zusammen mit seiner Frau schon seit über 30 Jahren in Echtz. 

Lieber Herr Krampe, Sie versehen seit 11 Jahren den Dienst als Diakon, das heißt, es gab ein Leben vor der Berufung zum Kirchendienst?

Mein erlernter Beruf ist Telekommunikationstechniker und mit dieser Ausbildung habe ich als Berufssoldat und Mitglied einer technischen Einheit 35 Jahre lang in der Bundeswehr gedient. Im weitesten Sinn war meine Einheit für technische Wartungen innerhalb der gesamten Bundesrepublik, aber auch oft für längere Zeiten im Ausland zuständig.

Meine „Basis“ blieb aber immer in Echtz, zum Glück musste ich keine Wohnortwechsel vornehmen.

 

Da stellt sich natürlich die Frage, wie kommt man vom Dienst als Soldat zum Dienst in der Kirche? 
(Anm.d.Red.: Eigentlich ist das in der Kirchengeschichte keine Seltenheit, man denke z.B. an den Hl. Martin) 

Jetzt kommt die Sache mit der Berufung. Auslandseinsätze sind schon heftig, wenn man das so ausdrücken darf. Viele Kameraden haben das mit sich selbst ausgemacht, aber ich hatte das Glück, dass wir einen Franziskanerpater als Seelsorger hatten, der mich bei Gottesdiensten immer mitgenommen hat, mich seelsorglich unterstützt hat und den ich bei den liturgischen Diensten unterstützen konnte. Das hat mir so gut getan, dass ich gesagt habe: da ist noch mehr! 

Es ist eine Erfahrung, die man nicht so einfach erklären kann. Er hat mich quasi an die Hand genommen, als Mentor, und irgendwann den Impuls gegeben: wäre das Amt des Diakons nichts für dich?   

Das musste ich mir natürlich gut überlegen, denn es ist ein sehr intensiver und einschneidender Schritt mit Konsequenzen auch für das Privatleben. Die Entscheidungsphase ist sehr spannend gewesen, und letztendlich haben mich die Umstände und das Erlebte sowie das gute Wirken dieses Paters  auf den Weg gebracht und in meinem Entschluss bestärkt. Der Weg war nicht einfach, denn ich musste diese doch sehr langwierige Ausbildung berufsbegleitend während meiner Dienstzeit absolvieren.

 

Wie sieht denn diese Ausbildung zum Diakon aus?

Bevor man in den Diakonatskreis aufgenommen wird, gelten bestimmte Regularien, ein unverheirateter Bewerber muss mindestens 25 Jahre alt, ein verheirateter mindestens 35 Jahre alt sein und man muss ein Theologiestudium abschließen. 

In meinem Fall war dies ein dem Hochschulabschluss gleichgestellter Fernstudienkurs, heute vergleichbar mit einem Bachelorabschluss in Theologie. 

Die nachfolgende Ausbildung im Diakonatskreis ist zunächst ein Jahr auf Probe angelegt und dauert insgesamt 4 Jahre. 

Nach dem Probejahr ist die Entscheidung verbindlich. Der Lernstoff des Studiums wird dabei noch einmal unter Praxis-aspekten aufgearbeitet, dazu kommen liturgische, pastorale und kirchenrechtliche Themen, Sakramentenausbildung und im letzten Jahr schwerpunktmäßig Predigtausbildung (Homilie). 

Da ich während dieser Ausbildung noch voll in meinem Beruf war, konnte ich die Ausbildung selbst immer nur an den Wochenenden in Aachen absolvieren, das war schon eine herausfordernde Angelegenheit und wäre ohne das Verständnis und die Unterstützung meiner Frau nicht möglich gewesen. 

Noch vor meiner Weihe musste ich mich entscheiden, ob ich mein Diakonat im Haupt- oder Nebenamt ausüben wolle. Da ich durch mein Ruhestandspension versorgt war, wollte ich keine kirchliche Planstelle belegen und habe mich für das Nebenamt entschieden, d.h. ich erhalte demnach kein Gehalt, sondern nur eine geringfügige Aufwandsentschädigung.

 

Ist denn das Thema Zölibat für Diakone relevant?

Ja natürlich, ein unverheirateter Bewerber muss sich zum zölibatären Leben verpflichten. Verheiratete Bewerber nur, falls der Ehegatte verstirbt.

 

Was ist Ihr Aufgabenbereich als Diakon in unserer GdG?

Zunächst möchte ich sagen, dass ich sehr glücklich bin, hier im pastoralen Team der GdG arbeiten zu dürfen. In diesem Team werden die Aufgaben sehr klar definiert. Alle pastoralen und liturgischen Aufgaben, die ich auch aufgrund meiner Weihe übernehmen darf, werden mir durch Pfarrer Glasmacher übertragen, dazu zählen vor allem Taufen, Beerdigungen, Trauungen, Wortgottesdienste, die Assistenz in Eucharistiefeiern, Segnungen  für die verschiedenen Bereiche des Lebens und Tätigkeiten in der Gemeindearbeit, die durch Absprachen im Team verteilt werden.

Als meinen persönlichen Hauptschwerpunkt in meiner Arbeite sehe ich das Gespräch mit den Menschen, sie zu besuchen, ihnen nahe zu sein, das sind die Dinge, die sind mir wichtig. 

Ich möchte mit den Menschen reden, und ihnen zuhören, im persönlichen Kontakt erfahren: was ist los in Kirche und Gemeinde, welche Anregungen, Fragen oder Probleme gibt es? 

Deshalb steht in meinen Kontaktdaten im Pfarrbrief auch meine Privatnummer. Ich möchte erreichbar sein, denn wenn bisher jemand angerufen hat, dann war auch dringender Rat, Zuspruch oder Hilfe nötig. Die größte Freude ist es, wenn eine ehrliche Rückmeldung oder Reaktion zeigt, dass jemand berührt oder angesprochen wurde durch meinen Dienst.

 

Haben Sie auch noch Zeit für Hobbys?

Natürlich, ich bin ein begeisteter Fahrradfahrer,  wann immer möglich mache ich mit meiner Frau zusammen gemeinsame Fahrradtouren am Rhein entlang oder in der näheren Umgebung bis nach Holland. 

Der Handwerker in mir lässt mich überall im Haus tätig werden, vor allem, bedingt durch meine Berufsausbildung, wenn es um elektrische oder technische Tätigkeiten geht. Sogar beim Holzhacken mit der Axt kann ich mich regelrecht entspannen oder austoben. Einmal im Monat bin ich sogar noch als Schiedsrichter in der Fussballkreisliga aktiv, was mir trotz mancher Schwierigkeiten auf dem Platz immer noch große Freude macht.

 

Gibt es eine Lieblingsstelle in der Bibel?

Eindeutig ja! Das ist die Geschichte von Jona und dem Wal. Für mich die absolute Berufungsgeschichte: Man wird berührt und angespochen. Dann sagt man: „Nein, ich will das eigentlich nicht!“ Man flieht, man geht, wird wieder eingeholt und auf den Weg gebracht. Diese Geschichte passt zu mir, ich bin überzeugt, dass Gott gewollt hat, dass ich diesen Dienst tue.

 

Wen würden Sie denn einmal persönlich treffen wollen?

Zu Lebzeiten hätte ich gerne Mutter Teresa kennengelernt, ihr diakonischer Ansatz, ihre Barmherzigkeit und ihr tatkräftige Hilfsbereitschaft haben mich sehr beeindruckt.

Ansonsten würde mich ein Treffen mit Barrack Obama interessieren, der, so wie er sich gezeigt hat in seiner Art, auf mich einen großen Eindruck gemacht hat. 

 

Lieber Herr Krampe, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viele gute Begegnungen und Erfahrungen in Ihrem Dienst als Diakon!

(Das Interview führte Gerd Funk)

 

Baumaßnahmen an der Pfarrkirche und an der Arnolduskapelle

Seit April dieses Jahres finden an sowie rund um Klein und Groß St. Arnold umfangreiche Sanierungsmaßnahmen statt. Mit Unterstützung des Bistums Aachen und der Bezirksregierung Köln konnte/konnten

  • der Kirchturm der Arnolduskapelle neu verfugt werden und der Turmhelm eine neue Verschieferung erhalten. Des Weiteren wurde der Turm statisch ertüchtigt und die Holzkonstruktionen im Innern konnten ausgebessert werden.
  • an der Pfarrkirche die Sakristeidächer und teilweise auch die dazugehörigen Dachstühle komplett erneuert werden. Ebenso wurde das Sockelmauerwerk an der gesamten Kirche und das Pfeilermauerwerk an der Nordseite neu verfugt. Des Weiteren musste der Blitzschutz ergänzt werden und auf dem gesamten Gelände mussten  sämtliche Kanalleitungen erneuert werden. Die hierfür erforderlichen Grabungsarbeiten wurden von der Bodendenkmalpflege begleitet, da die Leitungen durch ein Gräberfeld führen. Abschließend werden noch die Kirchenfenster auf der Nordseite durch eine Fachfirma überarbeitet.

Wir gehen derzeit davon aus, dass alle Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sein werden.

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Verkauf des Pfarrhauses

Der Kirchenvorstand hatte bereits Ende des letzten Jahres beschlossen, das Pfarrhaus nach dem Auszug der Schwestern zu veräußern, da zur Neuvermietung eine Komplettsanierung erforderlich geworden wäre. Mit Frau Dr. Barbara von Meer geb. Velder, die gebürtig aus Arnoldsweiler stammt,  konnte eine Käuferin gefunden werden, die das Gebäude für eine spätere Vermietung im Einklang mit den Vorgaben der Denkmalpflege renovieren möchte.

Gleichzeitig hat der Kirchenvorstand entschieden, den Verkaufserlös unmittelbar wieder einzusetzen und zwar für den Bau eines Mehrfamilienhauses am Kindergarten. Hier sollen 6 barrierefreie Wohnungen entstehen, die besonders auch für Senioren geeignet sind. Die Planungen laufen derzeit noch und ein Bauantrag wird in Kürze gestellt. Mit den Mieteinnahmen sollen langfristig die Kosten für den Betrieb und die  Instandhaltung von Pfarrkirche und Arnolduskapelle gedeckt werden.

Für den Kirchenvorstand

Norbert Eßer