Berichte

Liebe Pfarrangehörige,

ngMit großer Freude haben wir in den letzten Wochen unsere neue Gemeindereferentin Frau Susanne Krüttgen und unseren Gemeindepraktikanten Herrn René Streitenbürger in unserer GdG willkommen heißen können. Beide haben sich bereits in den letzten Pfarrbriefen vorgestellt. 

Leider müssen wir uns aber auch von unserem Pfarrvikar Pfr. Matthias Goldammer verabschieden, der zum 1. Oktober seine neue Aufgabe als leitender Pfarrer in Aachen übernommen hat. Bleiben immerhin noch insgesamt 7 Mitarbeitende im Pastoralteam der GdG.

Dazu darf ich allerdings erklärend anmerken, dass Frau Buttermann zurzeit nur zu 50% hier tätig ist, da sie zur Hälfte im Regionalteam der Region Düren mit regionalen Aufgaben betraut ist. Ebenso ist Schwester Christa Maria mit 50% in den Leitungsgremien ihres Ordens in Aachen tätig, was ihre Zeit in unserer GdG stark reduziert. Frau Ruhm ist ebenfalls nur mit 50% Arbeitsumfang beauftragt, und Herr Diakon Krampe versieht seinen Dienst ganz auf ehrenamtlicher Basis. Herr Streitenbürger ist in unserer GdG, wie Sie wissen, in Ausbildung, und Frau Krüttgen hat gerade erst ihre Arbeit hier begonnen. 

Alle gemeinsam tun, was sie können, um das Leben in unseren Gemeinden aufrecht und lebendig zu halten, und dafür bin ich zutiefst dankbar. Dankbar bin ich unseren drei Priestern im Ruhestand, die ebenfalls aushelfen, wo sie können, sich aber verständlicherweise aus Alters- und Gesundheitsgründen etwas mehr zurückziehen.

Zum guten Schluss muss ich Sie auch über meine neuen Aufgaben informieren, die meine Zeit in unserer GdG weiter einschränken wird. Zusätzlich zu den Aufgaben als leitender Pfarrer bin ich seit gut zwei Jahren als Regionalvikar unterwegs mit Aufgaben in der Region (Kreis) Düren und in Aachen. Zum 1. Oktober wurde mir nun von unserem Bischof die Leitung der GdG Titz mit insgesamt 11 Pfarren anvertraut, da dort leider kein leitender Pfarrer und kein hauptamtliches Personal mehr eingesetzt werden konnte.

Dies klingt alles doch recht erschreckend. Es spiegelt aber leider die Situation der Kirche wider, wie sie eben jetzt hier und anderswo ist. Trotz dieser Einschränkungen weiß ich, dass, wenn wir zusammenhalten und zusammenarbeiten, für einander beten und Gottes Beistand erflehen, es uns an nichts fehlen wird. In Dankbarkeit für Ihr Verständnis, Ihre Mitarbeit und Ihr Gebet,

Ihr Pastor Norbert Glasmacher 

Aufgrund des Weggangs von Pfr. Goldammer muss die Gottesdienstordnung verändert werden.

Künftig wird in jeder Gemeinde ein Mal pro Monat eine Heilige Messe am Samstag bzw. Sonntag gehalten.

In St. Peter, Birkesdorf wird jeden Sonntag um 11 Uhr die Heilige Messe gefeiert, damit an zentraler Stelle Kontinuität und Verlässlichkeit für alle gewährleistet ist. Gleichzeitig ist diese Messzeit Bestandteil der zentralen Firmkatechese.

Nach Möglichkeit sollen darüber hinaus auch Sondermessen zu besonderen Anlässen wie Schützenfeste oder Maifeste gefeiert werden. Pro Wochenende ist maximal eine Sondermesse möglich. Bitte klären Sie den Wunsch einer Sondermesse mit dem Zentralbüro frühzeitig ab.

Für Exequien sind künftig feste Tage vorgesehen: Dienstag und Freitag.

Die Messfeiern in der Woche bleiben weitesgehend im Zwei-Wochen-Rhythmus erhalten bis auf die Werktagsmesen in St. Joachim und in St. Martin, die nun im 4-Wochen-Rhythmus gehalten werden.

Darüber hinaus wird es künftig an den Wochenenden ohne Hl. Messe in den Gemeinden zum Teil im unterschiedlichen Rhythmus Gottesdienstangebote geben. Die Kirchen sind grundsätzlich an jedem Wochenende zum persönlichen Gebet geöffnet, auch wenn vor Ort kein Gottesdienst gehalten werden kann.

Aktion Prima Klima

Am 11. September um 16:30 Uhr ging es mit der Jugendarbeit Düren/Eifel, Bischof Helmut und Prima Klima im Bus zum Aussichtspunkt Schophoven, wo wir von 17:00 Uhr bis um 17:40 blieben. In der Zeit bekamen wir viel erklärt und konnten uns den Tagebau selbst ansehen. Danach fuhren wir weiter zur Jugendmesse nach Merken, die von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr andauerte. Diese Messe war anders als normale Messen, denn anstatt dass alle die normalen Lieder aus dem Gotteslob singen, was in Corona-Zeiten ja sowieso nicht geht, stand vorne eine Band, die schöne Popmusik spielte. Aber auch der Gottesdienst an sich war mit Bischof Helmut und Prima Klima sehr interessant. Dann ging es zum Jugendheim Merken. Dort fand ab 19:00 Uhr eine Feier mit Musik, leckerem Essen vom Grill und vielen Getränken statt. Auch dabei war mal wieder das Prima Klima-Team und Bischof Helmut. Bei der Feier gab es sehr viel Zeit zum Reden, eine große Fläche zum Spielen und somit auch viel Spaß. Vielen hatte die Party viel Spaß gemacht. Um 21.00 Uhr ging es aber leider schon zurück und die Veranstaltung war zu Ende.

Christopher Flesch, 11 Jahre

 

Seit nun 10 Jahren werden in Joachims Anziehpunkt in Norddüren, Joachimstr. 9 getragene, gut erhaltene Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Koffer und manchmal Haushaltsartikel abgegeben. Eine Gruppe von engagierten Frauen nimmt sich zweimal in der Woche, dienstags von 16-18 Uhr und donnerstags von 10-12 Uhr in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung dieser Dinge an. Sie sortieren und verkaufen die Sachen für kleine Geldbeträge an Bedürftige. Es ist schön, zu sehen, wie alle Beteiligten davon profitieren. Die Menschen, die Spenden bringen, freuen sich, dass ihre Sachen noch gebraucht werden, die Bedürftigen, weil sie etwas Schönes für wenig Geld erhalten, die Ehrenamtler, weil sie helfen können und letztendlich die, die aus dem Erlös Spendengelder erhalten, z.B. Kindergärten und Schulen.

Alle Dinge, die nicht zum Wiederverkauf geeignet sind, werden an das Rote Kreuz zur Weiterverarbeitung abgegeben. Also eine rundum gelungene Sache, die auch jetzt zu Coronazeiten unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen weiter getragen wird.

Ein Dank gilt all jenen, die einen Beitrag an Joachims Anziehpunkt leisten: Spender, Käufer und nicht zuletzt die lieben Frauen, die sich so für den „Kleiderladen“, wie wir ihn meist nennen, einsetzen.

(Helga Weyer, Ilona Ruhm)

 

 

Liebe Gemeinde,

wir möchten Sie in Zukunft auch in den Sozialen Netzwerken über die Angebote, Termine und Aktivitäten in unserer GdG St. Franziskus informieren. Neben unserer Homepage sind wir nun auch auf Facebook vertreten. Dort finden Sie unsere Veranstaltungstermine, Berichte und kürzere Beiträge. Wir freuen uns über viele Follower. Suchen Sie einfach in Facebook nach unserem Benutzernamen: @katholisch.in.duerennord

 

„Heute bei dir“ startet mit Basis-AGs in die zweite Phase

Synodaler Gesprächs- und Veränderungsprozess im Bistum Aachen

Aachen, (iba) – Mit neuem Schwung und vielen Ideen in die Zukunftsgestaltung der katholischen Kirche: Der synodale Gesprächs- und Veränderungsprozess „Heute bei dir“ im Bistum Aachen ist mit dem Kick-off der ersten der neuen Basis-AGs in seine zweite Phase gestartet, der Gruppe „Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“.
„Wir sind sehr glücklich, dass wir trotz der komplizierten Corona-Situation jetzt wieder verstärkt mit vielen Menschen aktiv arbeiten können. Natürlich unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen“, sagt Harald Hüller, Leiter der Lenkungsgruppe im „Heute bei dir“-Prozess. Und so lautet das Motto der zweiten von drei Phasen „Wir wollen uns verändern“. Mit dabei in der Gruppe „Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ sind Sabine Bischof (Jugendreferentin Region Düren), Dominik Kraues (Pastoralreferent und Schulseelsorger), Pfarrer Achim Köhler (Priester und Jugendseelsorger), Benedict Peters (Ehrenamtler), Karina Siegers (Fachbereichsleitung Kirchliche Jugendarbeit im Generalvikariat), Pfarrer Thomas Schlütter (Priester und Domvikar), Mirjam Tannenbaum (BDKJ) und Tom Tauer (Ehrenamtler). „Spannend und wichtig sind uns die Meinungen und Ideen von Mitarbeitern aus kirchlichen Einrichtungen und von Menschen von außerhalb, die in den Basis-AGs aufeinandertreffen. Wir hoffen, dass in der engen Zusammenarbeit und im Querdenken viele Inspirationen für die Weiterentwicklung der katholischen Kirche im Bistum Aachen entstehen“, erklärt Harald Hüller. „Wir wollen so viele Menschen wie möglich auf diesem Weg mitnehmen.“
Tom Tauer und Benedict Peters sind beide 18 Jahre jung, haben gerade ihr Abitur abgelegt und nehmen in der Basis-AG die Rolle der Ehrenamtlichen ein. Tauer engagiert sich bei den Krefelder Pfadfindern, dem Stamm Kreuz-Ritter, Peters in der Factory Church, einer regionalen Jugendkirche, in Hückelhoven. Warum machen sie im Prozess mit? „Es braucht in der Kirche mehr Aufmerksamkeit für Jugendliche und mehr Unterstützung“, sagt Benedict Peters. „Ich glaube, wir können junge Menschen auf viele Weisen wieder für Kirche begeistern. Dafür braucht es aber besondere Angebote – von Kinofilmen mit Bezug zu Gott bis hin zu Fußballturnieren als Gemeinschaftserlebnisse“. Und für Tom Tauer war schnell klar: „Es gibt in der Kirche viel zu verändern, da will ich mitmachen.“
Die Basis-AGs umfassen in der Regel acht bis zehn Personen – hauptamtliche Mitarbeiter, ehrenamtlich engagierte Menschen und Vertreter der Diözesanen Räte –, die die breite Öffentlichkeit durch Formate wie Austauschforen einbeziehen sollen. Auch die Verantwortlichen im Bistum Aachen und alle Diözesanen Räte werden konsultiert.
Was also braucht die katholische Kirche im 21. Jahrhundert, um wieder näher zu den Menschen zu kommen und wie lassen sich die Wünsche realistisch umsetzen? Dazu sollen die insgesamt acht Basis-AGs bis zum Sommer 2021 Roadmaps  (Ziel-, Zeit- und Maßnahmenpläne) entwickeln, jeweils nach den Themenschwerpunkten „Gottesdienst, Gebet und Katechese“, „Orte von Kirche“, „Weiterentwicklung pastorale Räume“, „Willkommens- und Kommunikationskultur“, „Geschlechtersensible Haltung“, „Diakonische Verantwortung“, „Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ und „Charismen-Orientierung im Ehrenamt“. Die Basis-AGs sollen ihrem Namen entsprechend die Basis der Zusammenarbeit in der zweiten Prozessphase sein, über die verschiedene weitere Beteiligte und Formate miteinander verwoben werden. „Wir zeigen in unserem Prozess deutlich: Die katholische Kirche ist innovativ und im Aufbruch“, sagt Harald Hüller.
Zum Hintergrund:
„Heute bei dir“ ist der synodale Gesprächs- und Veränderungsprozess im Bistum Aachen, den Bischof Dr. Helmut Dieser in seiner Silvesterpredigt 2017 ausgerufen hat.
„In allen Beratungen des 'Heute bei dir'-Prozesses geht es um die Frage, wie wir als Kirche in die heutige Pluralität der Gesellschaft neu aufbrechen können, um den Menschen verschiedener Milieus die Begegnung mit dem Evangelium zu erschließen. So soll eine erkennbar missionarisch-diakonische Grundgestalt der Kirche für das 21. Jahrhundert entwickelt werden.“ (Dr. Helmut Dieser, Bischof von Aachen)
Alle Infos unter www.heute-bei-dir.de  (iba/Na 047)

Liebe Gemeindemitglieder,liebe Menschen der GdG St. Franziskus Düren-Nord!
Durch unseren Bischof Dr. Helmut Dieser werde ich am 28.08.2020 in den pastoralen Dienst als Gemeindereferentin beauftragt. Am 01.09.2020 beginne ich meinen Dienst in Ihrer GdG St. Franziskus.Nun möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen.Mein Name ist Susanne Krüttgen. Ich lebe mit meinem Mann und meinen beiden Söhnen in Hürtgenwald. Die Nähe zur Natur, Wald, Feld und Tier ist hier ausreichend erfahrbar und sind für mich und meine Familie wichtiger Ausgleich und Kraftquelle. Nach meiner 25-jährigen Berufstätigkeit entschloss ich mich im Jahr 2014 zu einem Neuanfang und absolvierte ein Theologiestudium an der Domschule in Würzburg. Dieses konnte ich erfolgreich im Jahr 2017 abschließen. Das letzte Jahr des Studiums beinhaltet unter anderem ein Gemeindepraktikum, hier war meine Einsatzstelle die GdG Heimbach/Nideggen. Im August 2017 begann ich meine Zeit als Gemeindeassistentin in der GdG Düren-Mitte, in der Pfarre St. Lukas, um meine Berufseinführung als Gemeindereferentin zu absolvieren. Das erste Jahr meiner Assistenzzeit war geprägt von meiner Religionspädagogischen Ausbildung an der Kath. Grundschule in Niederau mit Abschlussprüfung, damit erhielt ich die Erlaubnis Schülerinnen und Schülern Religionsunterricht zu erteilen. Die beiden darauffolgenden Jahre erlebte ich Gemeindearbeit, erhielt Einblicke in verschiedene Bereiche der Pfarre und konnte meinen beruflichen Horizont erweitern. Darüber hinaus hatte ich die Möglichkeit im Team der Krankenhausseelsorge am St. Marien Hospital in Birkesdorf und im stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus in Lendersdorf mitzuwirken und Seelsorge wieder anders zu erfahren. Diese Arbeit mit und am Menschen, besonders von Kranken, Alten und Sterbenden ist für mich wertvolles Tun und liegt mir sehr am Herzen. Hier wird für mich Gott erfahrbar und so hielt schon Augustinus fest: Geh zu den Menschen, und du gelangst zu Gott! Nun starte ich im September in Ihrer GdG St. Franziskus und freue mich auf die neue berufliche Herausforderung. Ich freue mich auf Sie, die Menschen in Ihren Gemeinden und Gremien, freue mich auf erste Begegnungen.
Herzliche Grüße 
Susanne Krüttgen, Gemeindereferentin

Auf der Webseite des Bistums Paderborn finden Sie hier ein Video über das Malawi-Projekt der Salzkottener Franziskanerinnen.

Malawi-Projekt der Salzkottener Franziskanerinnen  (Webseite des Bistums Paderborn)

oder direkt über Youtube:

Malawi-Projekt der Salzkottener Franziskanerinnen  (Youbube)

 

(Arbeitskreis Eine-Welt, St. Peter Birkesdorf)

 

Arnoldsweiler: Tradition des Beierns nach Jahrzehnten wiederbelebt

BeiernAm Vorabend zur Arnoldusoktav erklangen ungewöhnliche Töne vom Arnoldsweiler Kirchturm. Die 4
Glocken schlugen in verschiedenen Rhythmen und Melodien an. Nach vielen Jahrzehnten wurde erstmals wieder gebeiert und damit die bevorstehende Arnoldusoktav eingeläutet. Gleiches wiederholte sich am Schlusssonntag der Oktav, wann eigentlich das Hochamt mit anschließender Prozession hätte stattfinden sollen, was aufgrund von Corona aber leider ausfallen musste. Der geübte Kirchenliedsänger konnte die Anfangstakte von ‚Lobet den Herren‘ ‚Gloria in excelsis deo‘ aus der 2. Choralmesse  und ‚Freu dich, du Himmelskönigin‘ erkennen.

Die Idee hierzu hatte Kilian Inden, weitere Mitstreiter fand er glücklicherweise in Felix Hoffmann und Etienne Voßen. Da in Arnoldsweiler keiner mehr genau wusste, wie das Beiern überhaupt funktioniert, wurde die Beier-Truppe bei YouTube fündig, wo einige Videos hierzu hochgeladen sind. Ganz wichtig war aber auch das Inspizieren des Arnoldsweiler Glockenstuhls. Erfreulicherweise war ein Teil der alten Beier-Vorrichtung noch funktionstüchtig, was die Vorbereitungen etwas erleichterte. Es wurden Seile gekauft, um die Klöppel festzubinden und in die richtige Position zu bringen. An mehreren Abenden übten die drei Beiermänner im Kirchturm, was sicher der ein oder andere Anwohner mitbekommen haben dürfte. In Arnoldsweiler ist es nun möglich, zu dritt die vier Glocken zu beiern, früher war es sogar möglich, dass eine Person drei Glocken bediente. Der bisher letzte Beiermann, der dies noch beherrschte, war Matthias Esser, der das Beiern vor Jahrzehnten aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste und keinen Nachfolger mehr fand.

Das Beiern hat in Arnoldsweiler bereits eine jahrhundertelange Tradition und ist in ganz Nordwestdeutschland verbreitet und gilt als Vorläufer des Glockenspiels. Gebeiert wird in der Regel nur zu hohen Feiertagen, meist am Vorabend, wie innerhalb der Osteroktav, zu Pfingsten, Fronleichnam und zum Patronatsfest. Zusätzlich wurde in Arnoldsweiler während der Fronleichnamsprozession und der Arnoldusprozession gebeiert. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde auch hier noch in fast jedem Dorf gebeiert, aber nach und nach verschwand zumindest im Dürener Land diese Tradition fast gänzlich.  

Die Beier-Truppe in Arnoldsweiler hat auf jeden Fall vor, auch im nächsten Jahr wieder zu beiern und unseren Glocken Johannes, Te Deum, Maria Margarethe und Arnoldus ganz besondere Töne zu entlocken.

(Kilian Inden)

 


Liebe Schwestern und Brüder, liebe Jugendliche, liebe Kinder,

rsnach den Jahren des Theologiestudiums freue ich mich sehr, mich Ihnen und Euch in der GdG Düren-Nord nun als der neue Gemeindepraktikant vorstellen zu dürfen. Mein Name ist René Streitenbürger und ich möchte im Bistum Aachen Priester werden.

Gebürtig stamme ich aus Aachen. Beheimatet bin ich seit meiner Kindheit jedoch in Alsdorf. Mein Abitur habe ich am Heilig-Geist-Gymnasium in
Würselen gemacht. Meine Jugend war geprägt von der Pfadfinderei sowie dem Engagement im Pfarrgemeinderat und Jugendliturgiekreis meiner Gemeinde. Diese kurzen Schlaglichter zeigen bereits, wie meine kirchliche Sozialisation verlief. Nach meinem Wehrdienst bei der Bundeswehr
begann ich mein Studium der Politischen Wissenschaft und Soziologie an der RWTH Aachen. Nebenberuflich war ich schon während des
Studiums in vielfältigen Bereichen tätig, z.B. im Universitätsklinikum Aachen in der Abteilung Neurolinguistik. Aber auch Tätigkeiten als freier Lokaljournalist oder im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gehörten für mich dazu. Zu dieser Zeit habe ich immer schon gerne m
it Menschen zusammengearbeitet und war auf der Suche nach einem erfüllenden Beruf. So bewarb ich mich schließlich nach langer Suche als Priesterkandidat beim Bistum Aachen. Seitdem habe ich in Münster und München katholische Theologie studiert. Außerdem habe ich in Münster im Priesterseminar Borromaeum gewohnt, wo zusätzlich zum Studium die Ausbildung der Priesterkandidaten verantwortet wird. Bedingt durch die aktuelle Pandemie ist mein Studium zum Zeitpunkt meines Dienstantritts in der GdG Düren-Nord noch nicht ganz abgeschlossen. Daher wird es zu meinen
ersten Wochen in Düren gehören, meine Abschlussarbeit fertigzustellen. Nun freue ich mich, ganz lebensnah und praktisch Gemeinde bei Ihnen und Euch kennenlernen zu dürfen. Ich werde versuchen, das Pastoralteam zu unterstützen und dabei möglichst viel zu lernen. Außerdem werde ich im kommenden Jahr die religionspädagogische Ausbildung erhalten, an deren Ende die Lehrerlaubnis für den Religionsunterricht stehen wird. Im Herbst 2021 beginnt dann der Pastoralkurs, der mich auf die Diakonweihe im Frühjahr 2022 vorbereiten wird. Anschließend werde ich dann, so Gott will, meinen
Dienst als Diakon in der GdG Düren-Nord verrichten. Im Herbst 2022 beginnt für mich die Vorbereitung auf meine Priesterweihe, die Pfingsten 2023 stattfinden soll.
Ich freue mich, auf das erste Kennenlernen in den nächsten Wochen und Monaten und bis dahin grüße ich Sie und Euch ganz herzlich!
Im Gebet verbunden,
René Streitenbürger