Berichte

Der Leiter des pastoralen Raumes Düren :   Pfarrer Hans Tings

 

Sehr geehrte Damen und Herren in der Pfarrei St. Franziskus Düren Nord,FotoTings

gerne stelle ich mich Ihnen im Pfarrbrief kurz vor. Manch einer wird mich noch kennen aus meiner Zeit als Kaplan von Birkesdorf, Arnoldsweiler und NordDüren in den Jahren von 1992 bis 1998. 

Mein Name ist Hans Tings und ich komme gebürtig aus Eschweiler. Nach meinen Studien in Bonn und Freiburg wurde ich am 17.09.1988 im Aachener Dom vom Bischof Klaus Hemmerle zum Priester geweiht. 

Meine erste Kaplanstelle führte mich in die Gemeinde Christkönig nach Kempen am Niederrhein. 1998 wechselte ich dann in das Dekanat Geilenkirchen. Hier war ich fünf Jahre Pfarrer in Immendorf und gleichzeitig tätig in sechs Gemeinden im Geilenkirchener Raum. 

Am 30.11.2003 ernannte mich Bischof Heinrich Mussinghoff zum Pfarrer der Gemeinden St. Michael Lendersdorf und St. Nikolaus Düren Rölsdorf. 2010 wurde ich ernannt zum Leiter des Kirchengemeindeverbands Düren West. Es folgten die Berufungen zum Pfarrer von Gürzenich im Herbst 2011 und zum Pfarrer von Birgel zum 01.01.2016. Gleichsam war ich der Leiter der GdG St. Elisabeth. 

Mein Streben war es, die unterschiedlichen Gemeinden zusammen zu führen und damit zum öffnen für den Prozess, der uns letztlich bis zur Gründung des pastoralen Raumes Düren geführt hat. Mir ist und war es immer wichtig, die Menschen vor Ort mitzunehmen, sie immer ausführlich zu unterrichten über alles, was sich entwickelt hat und was uns nun seit dem 01.01.2026 noch tiefer miteinander verbunden hat. 

Mit dem 01.11.2025 bin ich von unserem Bischof Helmut Dieser zum leitenden Pfarrer des pastoralen Raumes Düren und zum Vorsitzenden des KGV’s Düren ab dem 01.01.2026 berufen worden. 

Meine Aufgabe ist es, die Gemeinden miteinander zu verbinden und einander näher zu bringen. Das heißt auch, strukturell zu denken, auf all das hin, was die Zukunft mit sich bringen wird. Wir wissen um die pastorale Not und um die Richtung der Hauptamtlichkeit in unserer Kirche. Es geht darum, Kirche anders zu verstehen, die Menschen ernst- und mitzunehmen. Dafür gilt es, uns darüber klar zu werden, was Kirche heute bedeutet und heißt. Wir alles sind „Orte von Kirche“. Wir bestimmen und prägen Kirche und ihre Gestalt mit. 

Ein Stück weit bedeutet dies, von der passiven Seite (wir sind meist nur Konsumenten) hin zur aktiven Seite (wir bestimmen und prägen Kirche vor Ort mit) zu wechseln.

 Für mich heißt Leitung immer Leitung mit. Mir sind Delegation und Partizipation immer wichtig. Im letzten bedeutet das auch, miteinander Verantwortung tragen, einander trauen, ja Vertrauen aufzubauen. Im Alltag heißt das, geduldig zuzuhören und immer wieder zu erklären. 

Vieles, was seit Anfang des Jahres umzusetzen gilt, braucht Zeit, die wir leider so nicht haben. Ich kenne Düren Nord ganz gut und komme gerne in „meine alten Gemeinden“ zurück. Von Pfarrer Naphausen habe ich vieles gelernt, was mir auf meinen weiteren priesterlichen Wegen immer geholfen hat. Ich bin gerne in Düren und finde es spannend, weil die Botschaft, die wir zu bezeugen haben eine spannende und frohe ist. 

Ich wünsche mir und uns, dass wir der Kirche in Düren eine solche Gestalt geben, dass sie in Zukunft immer eine lebendige, anziehende und glaubwürdige Kirche sein mag, eine Kirche, in der wir uns alle wohlfühlen können und angenommen fühlen. Dazu kann jeder und jede seinen wichtigen Anteil dazugeben. Wir brauchen Gottes Segen und seinen Geist, wir brauchen vor allem in uns das Gespür, dass unser Gott immer mit uns geht und uns niemals verlässt. Trotz aller Schwierigkeiten bin ich zuversichtlich und freue mich auf unseren gemeinsamen Weg.

Ihr Pfarrer Hans Tings