Kirchenchor

Ausflug der Chöre 2007 nach Münster

Die Kirchenchöre St. Peter und St. Joachim machten "frei", der Chor St. Arnold war auch dabei.

Am 01. September 2007 wurde der erste gemeinsame Ausflug der 3 Kirchenchöre durchgeführt. Auf Wunsch der Chormitglieder führte dieser Ausflug in das schöne Moseltal. Abfahrt mit dem Bus um 7:30 Uhr ab Kirche Birkesdorf. Über Dürens Straßen, mit einem kurzen Halt bei "An St. Bonifatius" ging es dann aber ab. Mit dem Reisesegen im Gepäck, erteilt von unserem Präses Pfr. Willi Lennarz, ging es in Richtung "AUGUSTA TREVERORUM", dem heutigen Trier.

Wie im vergangen Jahr mit Reinold Leydecker in Münster , so wollten wir auch für diese Reise den erfahrenen Stadtführer gewinnen. Dieser "Der-Sich-Da-Auskennt" war dann in der Vorbereitungszeit mit Sr. Alexa (Ordenschwester der Borromäerinnen, Mutterhaus in Trier) vom Kath. Kinderheim St. Josef, sehr bald gefunden. Gerne war sie bereit, uns durch die Trierer Kirchen zu führen. Für diese Bereitschaft und die Führung unseren herzlichsten Dank.

Die Führung begann beim Priesterseminar und führte uns zur Jesuitenkirche zum Grabe von Friedrich Spee (SJ) 1591 - 1635 (Theologe / Jesuitenpater SJ / Kirchenlieddichter: z.B. "Oh Heiland reiß die Himmel auf" oder "Zu Bethlehem geboren") und zum Grabe von Pater Wilhelm Eberschweiler SJ 1837 - 1921 (Lehrer des geistlichen Lebens für den Priesternachwuchs)
Weiter ging es dann zur Konstantin Basilika (röm. Palastaula 4. Jahrh. = Thronsaal des Kaisers Constantin), Liebfrauenkirche (früheste gotische Kirche Deutschlands) zum Hauptmarkt mit Marktkreuz (958), Petrusbrunnen (1595) und der gotischen Marktkirche St. Gangolf (14./15. Jahrh.).

Nach dem Mittagessen in der Kartoffel-Kiste, war die Domführung angesagt. Diese imposante Bischofskirche (röm. Kernbau 4. Jahrh.) ist sicherlich allein schon eine Reise wert. Natürlich ist es für jeden Kirchenchor ein besonderes Erlebnis im Dom zu Trier einige Lieder zu singen. Nicht alle dürfen, aber wir durften.
Das Ziel zahlreicher Pilger ist das Grab des Apostels Matthias in der Benediktinerabtei St. Matthias (1127), auch für uns. Hier am Grabe des Apostels Matthias, dankten wir in der Gemeinschaft der 3 Chöre für diesen herrlichen Tag und jeder hatte Gelegenheit, im stillen Gebet seine Anliegen und Bitten vorzubringen.

Mit einem letzten Blick vom Petrisberg, hinab auf diese röm. Kaiserresidenz des 3. Jahrh., nahmen wir Abschied von einer historischen Stätte und dem schönen Moseltal und fuhren dann in Richtung Heimat. Ein schöner, für manchen sicherlich ein etwas anstrengender Tag ging zu Ende. Gesang und Witzeleien sorgten auf der Rückfahrt für die nötige Kurzweil.

Bilder vom Ausflug

Kirchenchor St. Peter
i.A. Hans-Walter Aretz