Rückblick auf Fronleichnam 2019 in Merken

Unser GdG Fest an Fronleichnam fand dieses Jahr in St. Peter Merken statt. Mit einer stattlichen Zahl von Messdienern zelebrierten Pfarrer Glasmacher, Pfarrer Goldammer und Diakon Krampe zunächst einen Gottesdienst in der Pfarrkirche, der vom Kirchenchor unter der Leitung von Herrn Eich mitgestaltet wurde. Wir erfuhren, dass die Bezeichnung Fronleichnam sich von mittelhochdeutsch vrône lîcham für ‚des Herren Leib‘ ableitet, von vrôn ‚was den Herrn betrifft‘ und lîcham ‚der Leib‘. In seiner Predigt ging Pfarrer Goldammer auf die Entstehung des Festes ein. Im Jahre 1209 hatte die 17-jährige Nonne Juliana aus Lüttich eine Vision von einer Mondscheibe, an der noch eine Stelle frei war. Gott gab ihr ein, dass der Mond das Kirchenjahr sei. Sie machte die mystische Erfahrung, dass im Kirchenjahr noch ein Fest fehle, und für sie selber war die heilige Eucharistie von großer Bedeutung. So entstand das Fest Fronleichnam und wird nun seit über 700 Jahren gefeiert. Dieses Mehr an Glauben durch die Hostie, die Verbindung von Himmel und Erde, sei noch heute die Grundlage unseres Glaubens, so Pfarrer Goldammer.
Nach dem Gottesdienst zog die Prozession durch die Straßen mit jeweils einer Statio an drei festlich geschmückten Altären. Am Friedhof ging es um das Thema Tod und Auferstehung und wir gedachten auch der Toten. An der Prozession, die bei schönstem Wetter stattfand, nahmen neben den Gläubigen auch zahlreiche Messdiener, Schützen, Kommunionkinder und das Blasorchester teil. Die Kommunionkinder trugen ihre gebastelten Wimpel mit Aufschriften wie Liebe, Glaube, Freude und Versöhnung durch die Straßen. Zum Abschluss wurde in der Pfarrkirche noch der eucharistische Segen erteilt. Pfarrer Goldammer dankte allen Beteiligten u.a. den Schützen, dem Chor, den Messdienern und Lektoren, den Kommunionkindern, dem Blasorchester, dem Merkener Pfarreirat, der Küsterin Frau Barthel sowie allen Gläubigen für die Vorbereitungen und das Mitfeiern. Die Messdiener trafen sich noch zum Pizzaessen und Spielen im Jugendheim während die Prozessionsteilnehmer sich bei einem Getränk und Brot vor der Kirche noch begegnen konnten.

 

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