Auf den Spuren der alten Römer - Messdienerfahrt nach Trier im Oktober 2017

Nachdem die älteren Messdiener/innen im Sommer diesen Jahres die Möglichkeit hatten in das ferne Rom zu reisen, fand nun in der letzten Woche der Herbstferien eine Messdienerfahrt spezi-ell für jüngere und neue Messdiener/innen statt. Da wir nun mit den kleineren Messdiener/innen unterwegs fahren, fiel unsere Wahl auf die älteste Stadt Deutschlands, welche gleichzeitig auch „Klein Rom“ genannt wird: Trier an der Mosel.
So trafen wir uns am Montagmorgen alle zu einer Hl. Messe in Birkesdorf, bevor wir von dort zu unserer dreitätigen Reise nach Trier aufbrachen. Nach einer zweistündigen Busfahrt durch die schöne Eifel trafen wir am frühen Nachmittag in der Jugendherberge direkt am Moselufer ein und konnten kurz verschnaufen.  Der erste Programmpunkt stand  bereits auf dem Plan.
An der Porta Nigra erwartete uns nämlich schon Aurelius zu einer Stadtführung durch das römi-sche Trier. Aurelius gab sich während seiner Führung als waschechter Römer und trug seine Toga mit Stolz. Den Draht zu den Kindern hatte er schnell gefunden und so lauschten sie ge-bannt seinen Erzählungen über das alte Trier, während er uns durch die ganze Stadt und unterir-dische Versorgungsgänge einer großen Thermenanlage führte.
Nach der Führung machten wir uns auf den Rückweg zur Jugendherberge und verbrachten  dort den Rest des Tages mit Essen, Spielen und der Monster AG.
Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen und frühstücken. Um 10h mussten wir nämlich in der Krypta des Trierer Doms sein. Dort feierten wir, unter Leitung von Pastor Glasmacher, eine Hl. Messe in authentischer und gemütlicher Stimmung der Helena Kapelle. Im Anschluss an die Messe fand für unsere Gruppe eine Domführung statt, in der uns die Geschichte der ältesten Bischofskirche Deutschlands erklärt wurde und wir der Reliquie des Heiligen Rockes ganz nah sein konnten. Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns zu einer kleineren Wanderung auf und pilgerten zur Benediktinerabtei St. Matthias im Süden Triers. In der Kirche der Abtei wird das Grab des Apostels Matthias verehrt. Nach einem gemeinsamen Glaubensbekenntnis und einer Verehrung vor dem Grab ging es zurück in die Stadt. Dort hatten die Kinder Zeit sich die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Jetzt war shoppen angesagt.
Auch am Vormittag des dritten Tages bestand diese Möglichkeit und so gingen viele Kinder am Mittwoch auf Entdeckungstour durch Trier, während andere sich das Innere der Porta Nigra an-schauten und sich wie echte Römer fühlen konnten.
Am Nachmittag fuhren wir dann wieder zurück nach Hause und unsere kleinen Römer und Rö-merinnen wurden von ihren Eltern in Empfang genommen.
Unseren Ausflug in das kleine Rom werden wir sicherlich nicht so schnell vergessen.

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