Pfr Goldammer

Liebe Brüder und Schwestern,

seit dem 1. Oktober bilden die Pfarrgemeinden der GdG St. Franziskus mein neues Einsatzfeld. Daher möchte ich mich Ihnen mit kurzen Worten vorstellen. Mein Name ist Matthias Goldammer und ich komme gebürtig aus Viersen am schönen Niederrhein. Nach meiner Priesterweihe im Jahr 2014 war ich die ersten Jahre  als Kaplan in der Pfarre St. Matthias, Schwalmtal, tätig. Nun bin ich zu Ihnen gewechselt und freue mich darauf mit Ihnen viele und vielfältige neue Menschen kennen lernen zu dürfen und mit Ihnen gemeinsam an und in der Kirche zu arbeiten.

Gruß und Gottes Segen
Matthias Goldammer, Pfarrer

 

Impuls der Woche

9. Dezember - 15. Dezember


impuls 2018-12-09 
Bild: pfarrbriefservice.de
 Urheber: Martin Manigatterer

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Berichte

Rückblick Familenwallfahrt zum Kloster Knechtsteden

Zum ersten Mal veranstaltete unsere GdG am 04.10.18 eine Familienwallfahrt. Ziel war das Kloster Knechtsteden in Dormagen, das dem Missionsorden der Spiritaner gehört. Auftakt dazu war die Familienmesse zum Erntedank, zu dem jede Familie etwas zum Teilen für den Erntealtar mitbringen sollte. So kam eine bunte Mischung aus Brot, Salaten, Kuchen und anderen leckeren Dingen zustande.  Die Familienmesse wurde vom Franziskusensembel musikalisch umrahmt und war gleichzeitig Auftakt zur Kommunionvorbereitung in unserer GdG. 78 Kinder haben sich angemeldet.

Für die ca. 60 Wallfahrer ging es nach der Messe Richtung Knechtsteden, wo wir von Pater Reetz empfangen wurden und wo wir zunächst unsere mitgebrachten Speisen miteinander teilen konnten - ganz im Sinne von Erntedank. Ein Spielplatz lud die Kinder zum Spielen ein und bei einem Quiz konnten die Familien ihr religiöses Wissen testen. Die Austellung "Die Wunderkammer" war sehr sehenswert, da man dort Exponate, vor allem Tierpräparate,  anschauen konnte, die die Missionare von fernen Ländern mitgebracht hatten. Anschließend führte Pater Reetz uns durch die Basilika. Besonders beliebt ist die Pieta, die schmerzhafte Muttergottes, die zu Pestzeiten ein Zufluchtsort für die Gläubigen war. Weiter ging es durch das Kloster, das auch eine alte Bibliothek beheimatet. Die Kinder durften einmal alte Bücher schauen und aufschlagen. Weiter ging es durch das Gelände, das u. a. auch ein Gymnasium, Werkstätten, einen Klosterladen, einen Trödelladen und einen Kleiderladen beherbergt.

Nach einer kurzen Schlussandacht war die Zeit schon wieder um und wir fuhren voller neuer Eindrücke wieder zurück nach Arnoldsweiler. Wir danken der GdG, die die Kosten für den Bus übernommen hat, ganz herzlich und hoffen auf eine Wiederholung!

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Aktion zu St. Martin am 11.11.18

St. Martin – ein Update in Düren-Nord

Martin teilte vor mehr als 1700 Jahren mit einem Schwert seinen Soldatenmantel. Die Geste, die allen Kleinen und Großen bekannt ist, erhielt am Martinstag 2018 für rund 80 Erstkommunionkinder und deren Eltern ein ganz besonderes update.

Zunächst feierten wir in der vollen St. Peter Kirche in Birkesdorf eine Heilige Messe zu St. Martin. Und danach ging es sprichwörtlich rund. Ausgestattet mit einer Laufkarte beschäftigten sich die Kinder und Erwachsenen an verschiedenen Posten im Pfarrsaal mit dem Thema Teilen und Helfen. Da wurde gemalt, gebastelt, nachgedacht, gesungen, gegessen und – als Höhepunkt des Aktionstags – natürlich geteilt. Alle Erstkommunionkinder der GdG St. Franziskus Düren-Nord beteiligten sich an der Aktion „Meins wird Deins“, die in Zusammenarbeit des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ und der aktion hoffnung durchgeführt wird. Jedes Kind brachte eins seiner Kleidungsstücke mit, legte es in einem großen Sammelkarton und versah den Karton mit seinem ganz individuellen Handstempel zum Zeichen für die Hilfe, die durch jede kleine helfende Hand größer wird. Die Sammelkartons voll mit Kleidungsstücken werden nun an die aktion hoffnung geschickt. Die aktion hoffnung unterhält Second-Hand-Läden, in denen diese Kleider bald verkauft werden. Mit den Verkaufserlösen unterstützen die aktion hoffnung und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" Kinder und Jugendliche in Lima in Peru. Im Zentrum "Yancana Huasy" werden Kinder mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung unterstützt und gefördert.

Während des Aktionstags gestalteten die Kinder unter anderem einen eigenen Button mit der Aufschrift „Ich bringe die Welt zum Leuchten“, wir teilten einen XXL-Weckmann unter allen Anwesenden, die Kinder bastelten Martinslichter, spielten ein St. Martins-Memory, überlegten malend, was sie nebst Kleidung und Essen sonst noch alles teilen könnten und schauten einen Film über das Projekt in Lima, das durch die Sternsinger und die eigene Kleiderspende unterstützt wird.
Am Ende des Aktionstags waren die Laufkarten der Kinder voll und die ersten fragten: „Wann machen wir das nochmal?“
Denn eins wurde deutlich: miteinander teilen und Freude schenken macht Spaß!

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Erklärung von Bischof Dieser zum sexuellen Missbrauch in der Kirche

Erklärung von Bischof Dr. Helmut Dieser
zur Situation im Bistum Aachen
nach der Veröffentlichung der MHG-Studie:

"Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz"


Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Aachen,

am 25. September haben die deutschen Bischöfe während ihrer Herbstvollversammlung in Fulda die sogenannte MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch in der Katholischen Kirche veröffentlicht und in den folgenden Tagen intensiv beraten. Ebenfalls am 25. September fand in Aachen eine Pressekonferenz statt, in der Generalvikar Dr. Andreas Frick die Studie vorstellte und ihre Ergebnisse im Blick auf unser Bistum konkretisierte. Die Studie ist in ihrem Gesamttext und in einer Zusammenfassung online über die Homepage der Bischofskonferenz verfügbar.

Als erstes Ergebnis ihrer Beratungen hat die Deutsche Bischofskonferenz eine Erklärung veröffentlicht, die wichtige Schritte für das weitere Vorgehen benennt.
Auch diese Erklärung ist dort zu sehen.

Wie viele Andere stehe auch ich noch immer unter der Wucht der verdichtet vorgetragenen Ergebnisse und leide mit Ihnen an den beschämenden Gewissheiten über das, was in vielen Jahren in unserer Kirche geschehen ist. Der Ernst der Stunde verlangt es, weitere Konsequenzen folgen zu lassen.

Zunächst muss ich aber in sehr ernüchternder Weise bekennen: ein einfacher Befreiungsschlag ist nicht möglich!

Dies gilt vor allem für die Betroffenen: Was ihnen als Minderjährigen durch sexuellen Missbrauch von kirchlichen Amtsträgern angetan wurde, wirkt in ihrem ganzen Leben nach. Ihr Leid ist unermesslich und unabschließbar.
Ich vermute, dass auch die Veröffentlichung der Studie und die anschließenden öffentlichen Diskussionen den Schmerz in Vielen von ihnen wieder aufrufen und sie erneut mit dem konfrontieren, was ihnen angetan wurde. Ich möchte den Betroffenen, die sich bisher dazu noch nicht in der Lage gefühlt haben, Mut machen, sich zu öffnen und den sexuellen Missbrauch zu melden, den sie erlitten haben. Zusätzlich zu den diözesanen Ansprechpersonen können dazu auch externe Anlaufstellen für Fragen des sexuellen Missbrauchs aufgesucht werden.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie zählt für mich, dass das Problem nicht nur ein Versagen der Beschuldigten darstellt, sondern auch systemische Zusammenhänge aufweist, die tief in das kirchliche Leben hineinragen. Es gibt nicht nur Täter, die schwere Verbrechen begangen haben und schuldig wurden, sondern es gibt auch Vorgesetzte und andere Personen im Umfeld der Taten und deren kirchliche Selbstverständnisse und übliche Vorgehensweisen, die zur Verharmlosung der Verbrechen führten, die Täter schützten und so weitere Verbrechen möglich machten. Mit all dem wurde sehr häufig der Selbstschutz der Institution Kirche über den Schutz der Opfer gestellt, die im Stich gelassen wurden.

Es ist für mich eine sehr bittere Erkenntnis aus der Studie, dass Strukturen und Mentalitäten in unserer Kirche sexuellen Missbrauch nicht nur nicht verhindern, sondern sogar begünstigen.

Auch wir im Bistum Aachen werden uns deshalb der Herausforderung stellen, die systemischen Ursachen und Verantwortlichkeiten von sexuellem Missbrauch umfassend aufzuarbeiten und die nötigen Konsequenzen zu vollziehen. Dazu wird auch gehören, dass wir die Betroffenen selbst mit einbeziehen und die Hilfe von externen Fachleuten in Anspruch nehmen.

Wie wir das konkret angehen werden, kann ich als Ihr Bischof aber nicht alleine erkennen und beschreiben. Darum möchte ich als einen nächsten Schritt die Ergebnisse der MHG-Studie und die Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz mit den diözesanen Gremien unseres Bistums diskutieren und das weitere Vorgehen im Bistum Aachen auch mit ihnen beraten.

Ich kann gut verstehen, dass in vielen Gläubigen, in den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Gemeinden und Verbände und der vielfältigen caritativen Dienste und kirchlichen Einrichtungen durch die Ergebnisse der Studie sehr viel Bedrückung, Verunsicherung, Enttäuschung, ja Zweifel, Ärger und Wut hervorgerufen wurden.
Leider kann ich diese nicht einfach auflösen.

Als Ihr Bischof möchte ich Ihnen aber versichern: Ich bin davon überzeugt, dass die Empfehlungen, die uns die Forscherinnen und Forscher in der MHG-Studie geben, und die Selbstverpflichtungen, die die Bischofskonferenz beschlossen haben, uns weiterhelfen werden:
- zum Einen dabei, dass den Opfern von sexuellem Missbrauch mehr Gerechtigkeit zuteil wird;
- zum andern dabei, dass wir auch in unserem Bistum die Prävention weiter entwickeln und die systemischen Ursachen der Begünstigung von Missbrauch erkennen und überwinden wollen.

Dabei werden wir uns auch den spezifischen Herausforderungen stellen müssen, die die Studie aufweist, nämlich den Problemen der zölibatären Lebensform der Priester und den Anfragen an die katholische Sexualmoral.

All das wird jedoch nicht schnell erreichbar und abschließbar sein.
Wir alle brauchen darum die Kraft der Hoffnung und der Entschiedenheit, die wir uns neu von Gott erbitten müssen.

Gerne weise ich deshalb zum Abschluss auf den jährlichen Europäischen Tag des Kinderschutzes am 18. November hin. Ich bitte Sie alle, diesen Anlass zu nutzen, im Gebet Gottes Hilfe zu erbitten, entweder am Tag selbst oder im Umfeld des 18. November sowohl im persönlichen Beten als auch in unseren Gottesdiensten.

Herzliche grüße ich Sie alle und bitte darum, dass wir im Bistum Aachen beieinander bleiben und die bevorstehenden Aufgaben gemeinsam erkennen und angehen können.


Ihr Bischof
+ Helmut

Rückblick auf das Patronatsfest am 04.10.18

Nach dem sehr bewegenden Transitus, dem Übergang des heiligen Franziskus ins ewige Leben, der am 3.10. in der Arnolduskapelle von den Schervier-Schwestern gehalten wurde, feierten wir am Donnerstag, den 4.10. das Patronatsfest unserer GdG St. Franziskus. In einer feierlichen Messe in St. Peter Birkesdorf mit zahlreichen Messdienern wurde unseres Pfarrpatrons gedacht. Gleichzeitig wurde Pfarrer Mathias Goldammer, der vorher im Schwalmtal tätig war,  als Pfarrvikar für drei Jahre in sein Amt in unserer GdG eingeführt sowie Gemeindereferent Friedhelm Winkels verabschiedet. In seiner Predigt ging Pfarrer Glasmacher auf den Hl. Franziskus ein, der in der Kirche San Damiano die Stimme Gottes erfuhr, er solle seine Kirche wieder aufbauen. Auch heute gelte es, die Kirche vor dem Verfall zu retten und sie im geistlichen Sinne wiederaufzubauen.  Dafür gäbe es auch heutzutage viele Zeugen, die dies täten, Menschen wie du und ich. Ebenso ging er auf den Missbrauchsskandal ein, der der Kirche sehr zugesetzt hätte. Er könne verstehen, wenn sich Menschen abwenden und sei dankbar für diejenigen, die blieben. Desweiteren schilderte er kurz den Werdegang von Gemeindereferent Winkels, dem er für 21 Jahre Arbeit in unseren Pfarren dankte. So gehörten u.a. die Schul- und Kindergartenpastoral, die Katechesen, Wortgottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit, Gremienarbeit und zuletzt auch Beerdigungen zu seinem Aufgabenfeld. Schließlich begrüßte er noch Pfarrer Mathias Goldammer, der schon einige Erfahrungen u. a. als Kaplan im Schwalmtal mitbringt und der auch die heilige Messe mit uns feierte. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im frisch renovierten Pfarrsaal mit Getränken und kleinen Häppchen klang das Patronatsfest aus. Vielen Dank an alle Helfer/innen im Vorder- und Hintergrund!

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3D-Rundgang von St. Joachim

Von der Kirche St. Joachim gibt es jetzt einen sogenannten 3D-Rundgang. Man kann sich in allen Raumdimensionen durch die Kirche bewegen und das Kircheninnere betrachten. Dieses Erlebnis ist sehr empfehlenswert, egal, ob Sie in der Gemeinde wohnen, oder nicht.
Sie finden den 3D-Rundgang hier.

Einführung des neuen Regionalteams am 10.09.18

Am 10.09.18 fand in St. Peter Birkesdorf die feierliche Einführung unseres neuen Regionalteams statt. Es besteht aus Pfr. Glasmacher, Frau Buttermann und Frau Zentis aus Nideggen. Zelebrant war Bischof Helmut Dieser. Einen ausführlichen Bericht mit Fotos finden Sie auf unseren Bistumsseiten.


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Kinder- & Jugendarbeit

Viel Spaß im Rurpark


Unter dem Motto "Spaß und lecker im Rurpark – Ein Sozialraum grillt" luden die Mobile Jugendarbeit und die...


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Termine

14.12.18: Rorate Messe in Herz-Jesu Hoven


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16.12.18: Weihnachtsbasar in Derichsweiler


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16.12.18: Swinging Bells Benefizkonzert


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16:12.18: Friedenslicht in der Arnolduskapelle


Die Pfadfinder bringen das Friedenslicht aus Bethlehem am 3. Adventsonntag um 17:45 h in die Arnolduskapelle.

20.12.18: Adventssingen in St. Mariae Himmelfahrt


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29.12.2018: Aussendungs- gottesdienst


29.12.2018: Aussendungsgottesdienst der Sternsinger um 11 Uhr in St. Peter, Birkesdorf

06.01.19: 14 - 17 Uhr Dürener Krippenweg


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10.-22.08.19: Jugendwallfahrt nach Santiago


Informationen zur Fahrt ...

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