Pfr Glasmacher 2015Herzlich Willkommen auf den Seiten unserer
Gemeinschaft der Gemeinden Düren-Nord!

Im Namen all unserer Pfarrmitglieder freue ich mich, Euch hier online begrüßen zu dürfen und heiße Euch herzlich willkommen. Auf diesen Seiten möchten wir Euch einen kleinen Einblick geben in das vielfältige Leben und die zum Teil jahrhundertealte Geschichte unserer acht Gemeinden mit ihren Kirchen und Kapellen, mit ihren Menschen, Gottesdiensten und Veranstaltungen. Seit Anfang 2010 sind diese Gemeinden zusammengeschlossen zu einer Gemeinschaft, die im Glauben und Gebet geeint ist und sich immer mehr verfestigt. Der Glaube ist Mitte und Sinn dieser Gemeinschaft, und von daher versuchen wir, aus diesem Glauben heraus zu leben, ihn im persönlichen wie im gemeinschaftlichen Leben sichtbar zu machen und dies auch Euch auf diesen Seiten zu vermitteln.

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Impuls der Woche

20. Januar - 26. Januar 2019


Jesus sagte zu den Dienern:

„Füllt die Krüge mit Wasser!“

Und sie füllten sie bis zum Rand.

(Joh 2,1-11)

impuls 2019-01-20 

Bild: GdG Düren-Nord

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Berichte

Rückblick Familienwallfahrt zum Kloster Knechtsteden

Zum ersten Mal veranstaltete unsere GdG am 04.10.18 eine Familienwallfahrt. Ziel war das Kloster Knechtsteden in Dormagen, das dem Missionsorden der Spiritaner gehört. Auftakt dazu war die Familienmesse zum Erntedank, zu dem jede Familie etwas zum Teilen für den Erntealtar mitbringen sollte. So kam eine bunte Mischung aus Brot, Salaten, Kuchen und anderen leckeren Dingen zustande.  Die Familienmesse wurde vom Franziskusensembel musikalisch umrahmt und war gleichzeitig Auftakt zur Kommunionvorbereitung in unserer GdG. 78 Kinder haben sich angemeldet.

Für die ca. 60 Wallfahrer ging es nach der Messe Richtung Knechtsteden, wo wir von Pater Reetz empfangen wurden und wo wir zunächst unsere mitgebrachten Speisen miteinander teilen konnten - ganz im Sinne von Erntedank. Ein Spielplatz lud die Kinder zum Spielen ein und bei einem Quiz konnten die Familien ihr religiöses Wissen testen. Die Austellung "Die Wunderkammer" war sehr sehenswert, da man dort Exponate, vor allem Tierpräparate,  anschauen konnte, die die Missionare von fernen Ländern mitgebracht hatten. Anschließend führte Pater Reetz uns durch die Basilika. Besonders beliebt ist die Pieta, die schmerzhafte Muttergottes, die zu Pestzeiten ein Zufluchtsort für die Gläubigen war. Weiter ging es durch das Kloster, das auch eine alte Bibliothek beheimatet. Die Kinder durften einmal alte Bücher schauen und aufschlagen. Weiter ging es durch das Gelände, das u. a. auch ein Gymnasium, Werkstätten, einen Klosterladen, einen Trödelladen und einen Kleiderladen beherbergt.

Nach einer kurzen Schlussandacht war die Zeit schon wieder um und wir fuhren voller neuer Eindrücke wieder zurück nach Arnoldsweiler. Wir danken der GdG, die die Kosten für den Bus übernommen hat, ganz herzlich und hoffen auf eine Wiederholung!

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Aktion zu St. Martin am 11.11.18

St. Martin – ein Update in Düren-Nord

Martin teilte vor mehr als 1700 Jahren mit einem Schwert seinen Soldatenmantel. Die Geste, die allen Kleinen und Großen bekannt ist, erhielt am Martinstag 2018 für rund 80 Erstkommunionkinder und deren Eltern ein ganz besonderes update.

Zunächst feierten wir in der vollen St. Peter Kirche in Birkesdorf eine Heilige Messe zu St. Martin. Und danach ging es sprichwörtlich rund. Ausgestattet mit einer Laufkarte beschäftigten sich die Kinder und Erwachsenen an verschiedenen Posten im Pfarrsaal mit dem Thema Teilen und Helfen. Da wurde gemalt, gebastelt, nachgedacht, gesungen, gegessen und – als Höhepunkt des Aktionstags – natürlich geteilt. Alle Erstkommunionkinder der GdG St. Franziskus Düren-Nord beteiligten sich an der Aktion „Meins wird Deins“, die in Zusammenarbeit des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ und der aktion hoffnung durchgeführt wird. Jedes Kind brachte eins seiner Kleidungsstücke mit, legte es in einem großen Sammelkarton und versah den Karton mit seinem ganz individuellen Handstempel zum Zeichen für die Hilfe, die durch jede kleine helfende Hand größer wird. Die Sammelkartons voll mit Kleidungsstücken werden nun an die aktion hoffnung geschickt. Die aktion hoffnung unterhält Second-Hand-Läden, in denen diese Kleider bald verkauft werden. Mit den Verkaufserlösen unterstützen die aktion hoffnung und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" Kinder und Jugendliche in Lima in Peru. Im Zentrum "Yancana Huasy" werden Kinder mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung unterstützt und gefördert.

Während des Aktionstags gestalteten die Kinder unter anderem einen eigenen Button mit der Aufschrift „Ich bringe die Welt zum Leuchten“, wir teilten einen XXL-Weckmann unter allen Anwesenden, die Kinder bastelten Martinslichter, spielten ein St. Martins-Memory, überlegten malend, was sie nebst Kleidung und Essen sonst noch alles teilen könnten und schauten einen Film über das Projekt in Lima, das durch die Sternsinger und die eigene Kleiderspende unterstützt wird.
Am Ende des Aktionstags waren die Laufkarten der Kinder voll und die ersten fragten: „Wann machen wir das nochmal?“
Denn eins wurde deutlich: miteinander teilen und Freude schenken macht Spaß!

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Erklärung von Bischof Dieser zum sexuellen Missbrauch in der Kirche

Erklärung von Bischof Dr. Helmut Dieser
zur Situation im Bistum Aachen
nach der Veröffentlichung der MHG-Studie:

"Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz"


Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Aachen,

am 25. September haben die deutschen Bischöfe während ihrer Herbstvollversammlung in Fulda die sogenannte MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch in der Katholischen Kirche veröffentlicht und in den folgenden Tagen intensiv beraten. Ebenfalls am 25. September fand in Aachen eine Pressekonferenz statt, in der Generalvikar Dr. Andreas Frick die Studie vorstellte und ihre Ergebnisse im Blick auf unser Bistum konkretisierte. Die Studie ist in ihrem Gesamttext und in einer Zusammenfassung online über die Homepage der Bischofskonferenz verfügbar.

Als erstes Ergebnis ihrer Beratungen hat die Deutsche Bischofskonferenz eine Erklärung veröffentlicht, die wichtige Schritte für das weitere Vorgehen benennt.
Auch diese Erklärung ist dort zu sehen.

Wie viele Andere stehe auch ich noch immer unter der Wucht der verdichtet vorgetragenen Ergebnisse und leide mit Ihnen an den beschämenden Gewissheiten über das, was in vielen Jahren in unserer Kirche geschehen ist. Der Ernst der Stunde verlangt es, weitere Konsequenzen folgen zu lassen.

Zunächst muss ich aber in sehr ernüchternder Weise bekennen: ein einfacher Befreiungsschlag ist nicht möglich!

Dies gilt vor allem für die Betroffenen: Was ihnen als Minderjährigen durch sexuellen Missbrauch von kirchlichen Amtsträgern angetan wurde, wirkt in ihrem ganzen Leben nach. Ihr Leid ist unermesslich und unabschließbar.
Ich vermute, dass auch die Veröffentlichung der Studie und die anschließenden öffentlichen Diskussionen den Schmerz in Vielen von ihnen wieder aufrufen und sie erneut mit dem konfrontieren, was ihnen angetan wurde. Ich möchte den Betroffenen, die sich bisher dazu noch nicht in der Lage gefühlt haben, Mut machen, sich zu öffnen und den sexuellen Missbrauch zu melden, den sie erlitten haben. Zusätzlich zu den diözesanen Ansprechpersonen können dazu auch externe Anlaufstellen für Fragen des sexuellen Missbrauchs aufgesucht werden.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie zählt für mich, dass das Problem nicht nur ein Versagen der Beschuldigten darstellt, sondern auch systemische Zusammenhänge aufweist, die tief in das kirchliche Leben hineinragen. Es gibt nicht nur Täter, die schwere Verbrechen begangen haben und schuldig wurden, sondern es gibt auch Vorgesetzte und andere Personen im Umfeld der Taten und deren kirchliche Selbstverständnisse und übliche Vorgehensweisen, die zur Verharmlosung der Verbrechen führten, die Täter schützten und so weitere Verbrechen möglich machten. Mit all dem wurde sehr häufig der Selbstschutz der Institution Kirche über den Schutz der Opfer gestellt, die im Stich gelassen wurden.

Es ist für mich eine sehr bittere Erkenntnis aus der Studie, dass Strukturen und Mentalitäten in unserer Kirche sexuellen Missbrauch nicht nur nicht verhindern, sondern sogar begünstigen.

Auch wir im Bistum Aachen werden uns deshalb der Herausforderung stellen, die systemischen Ursachen und Verantwortlichkeiten von sexuellem Missbrauch umfassend aufzuarbeiten und die nötigen Konsequenzen zu vollziehen. Dazu wird auch gehören, dass wir die Betroffenen selbst mit einbeziehen und die Hilfe von externen Fachleuten in Anspruch nehmen.

Wie wir das konkret angehen werden, kann ich als Ihr Bischof aber nicht alleine erkennen und beschreiben. Darum möchte ich als einen nächsten Schritt die Ergebnisse der MHG-Studie und die Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz mit den diözesanen Gremien unseres Bistums diskutieren und das weitere Vorgehen im Bistum Aachen auch mit ihnen beraten.

Ich kann gut verstehen, dass in vielen Gläubigen, in den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Gemeinden und Verbände und der vielfältigen caritativen Dienste und kirchlichen Einrichtungen durch die Ergebnisse der Studie sehr viel Bedrückung, Verunsicherung, Enttäuschung, ja Zweifel, Ärger und Wut hervorgerufen wurden.
Leider kann ich diese nicht einfach auflösen.

Als Ihr Bischof möchte ich Ihnen aber versichern: Ich bin davon überzeugt, dass die Empfehlungen, die uns die Forscherinnen und Forscher in der MHG-Studie geben, und die Selbstverpflichtungen, die die Bischofskonferenz beschlossen haben, uns weiterhelfen werden:
- zum Einen dabei, dass den Opfern von sexuellem Missbrauch mehr Gerechtigkeit zuteil wird;
- zum andern dabei, dass wir auch in unserem Bistum die Prävention weiter entwickeln und die systemischen Ursachen der Begünstigung von Missbrauch erkennen und überwinden wollen.

Dabei werden wir uns auch den spezifischen Herausforderungen stellen müssen, die die Studie aufweist, nämlich den Problemen der zölibatären Lebensform der Priester und den Anfragen an die katholische Sexualmoral.

All das wird jedoch nicht schnell erreichbar und abschließbar sein.
Wir alle brauchen darum die Kraft der Hoffnung und der Entschiedenheit, die wir uns neu von Gott erbitten müssen.

Gerne weise ich deshalb zum Abschluss auf den jährlichen Europäischen Tag des Kinderschutzes am 18. November hin. Ich bitte Sie alle, diesen Anlass zu nutzen, im Gebet Gottes Hilfe zu erbitten, entweder am Tag selbst oder im Umfeld des 18. November sowohl im persönlichen Beten als auch in unseren Gottesdiensten.

Herzliche grüße ich Sie alle und bitte darum, dass wir im Bistum Aachen beieinander bleiben und die bevorstehenden Aufgaben gemeinsam erkennen und angehen können.


Ihr Bischof
+ Helmut


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14.03.2019: 19:00 UHR LICHTBLICKE


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10.-22.08.19: Jugendwallfahrt nach Santiago


Informationen zur Fahrt ...

Anmeldung ...

16.-24.10.19: Wallfahrt ins Heilige Land


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